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13/06/2018 14:25 CEST | Aktualisiert 13/06/2018 14:35 CEST

Münchnerin löst Polizeieinsatz in Supermarkt aus – wegen einer Avocado

Die Polizisten gingen anhand der Schilderungen von einer Sprengvorrichtung aus.

dpa
Bayern, München: Eine Avocado mit einem Draht. Die Kundin eines Discounters hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil sie einen Gegenstand entdeckt hatte, aus dem ein Draht herausragte. 
  • Eine Frau hat die Münchner Polizei alarmiert, weil sie ein verdächtiges Objekt gesehen haben will.
  • Dieses entpuppte sich jedoch als harmlose Avocado, in die ein Draht gesteckt worden war.

Einer verdächtigen Avocado hat die Münchner Polizei nachgespürt. Die Kundin eines Discounters hatte sich bei den Beamten gemeldet, weil sie “einen Gegenstand” entdeckt habe, aus dem ein Draht herausrage.

Die Polizisten gingen anhand der Schilderungen von einer Sprengvorrichtung aus, wie sie am Dienstag mitteilten.

Eine Avocado mit Draht löst einen Polizeieinsatz aus

“Kurz nach dem Eintreffen der Polizeibeamten war jedoch schnell klar erkennbar, dass es sich um eine ungefährliche Avocado handelt, in die ein Draht gesteckt worden war”, teilten die Ermittler weiter mit.

Sie nahmen die Frucht am Montag mit auf die Polizeiinspektion 14 und schnitten sie auf. Der beruhigende Befund: “Auch im Inneren der Avocado konnten keine abnormalen Fremdkörper aufgefunden werden.”

Die Avocado wurde im Anschluss entsorgt.

Mehr zum Thema: Neues Rezept: So werft ihr den gesündesten Teil der Avocado nicht mehr weg!

Vergangenes Jahr kamen 69.530 Tonnen Avocados nach Deutschland

Dabei gilt sie seit geraumer Zeit als Star im Gemüseregal. Nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung wurden im vergangenen Jahr 69.530 Tonnen Avocados nach Deutschland eingeführt.

2013 waren es nicht mal halb so viele (31.433 Tonnen). Zu den Haupt-Ursprungsländern der nach Deutschland gebrachten Avocados zählen Peru, Chile und Spanien.

(ame)