NACHRICHTEN
16/03/2018 12:07 CET | Aktualisiert 16/03/2018 12:09 CET

München: Männer klopfen bei der Bundespolizei und wollen unbedingt Asyl

Die beiden Männer hatten große Angst.

Bundespolizei
Zwei Männer aus Guinea haben gute Gründe, um in Deutschland Asyl zu beantragen. (Symbolbild)
  • Zwei Männer aus Guinea baten am Münchner Flughafen um Asyl
  • Sie seien aus Angst vor dem Verteidigungsminister aus dem afrikanischen Land geflohen

Am Donnerstag standen zwei Männer aus Guinea vor der Bundespolizei am Münchner Flughafen. Sie baten die Beamten um Asyl und packten dann noch eine haarsträubende Geschichte aus. 

Die 26 und 29 Jahre alten Afrikaner gaben an, dass sie große Angst hätten und deshalb Schutz benötigten. Das berichtet die Münchner Tageszeitung “tz”.

► Konkret fürchten die Männer, die aus Marokko nach München reisten, ihre eigenen Familien und sogar den Verteidigungsminister Guineas.

Dieser soll ein Auge auf die zukünftige Braut des 26-Jährigen geworfen haben. Ihre Familie sei außerdem nicht mit einer Hochzeit einverstanden. 

Ärger mit dem eigenen Vater

Der ältere der Männer gab an, große Angst vor seinem eigenen Vater zu haben. Dieser würde ihn dazu zwingen wollen, eine Ausbildung beim Militär zu beginnen. Der Vater selbst sei Polizist. 

Was an den Erzählungen der beiden dran ist, ist unklar.

► Die Bundespolizei nahm die Schilderungen ernst und überstellte die beiden Männer an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.