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07/03/2018 18:45 CET | Aktualisiert 08/03/2018 08:38 CET

Streit am Münchner Flughafen: Olympiasieger macht Polizei schwere Vorwürfe

Eine Sicherheitskontrolle sei eskaliert.

  • Der britische Olympiasieger Mo Farah wirft der deutschen Polizei Rassismus wegen einer Kontrolle vor
  • Die bayerische Bundespolizei widerspricht

Der britische Leichtathlet und Olympiasieger Mo Farah macht der bayerischen Bundespolizei schwere Vorwürfe. Er sei bei einer Kontrolle am Flughafen in München von Sicherheitsbeamten schikaniert worden.

Er sei wie verrückt abgetastet worden. Immer wieder habe er versucht, sich vom Griff des Polizisten loszureißen, berichtet der 34-jährige Sportler in einem Video auf seinem Instagram-Profil. Er beschuldigt die Beamten einer “rassistischen Belästigung”.

Die Polizei wehrt sich gegen die Vorwürfe und schreibt auf Twitter:

Wir weisen die Rassismus-Vorwürfe entschieden zurück. Sir Mo Farah war erst mit der regulären Fluggastkontrolle am Flughafen München nicht einverstanden. Danach hat er sich nach einem Verstoß gegen Sicherheitsvorgaben einer folgenden polizeilichen Weisung widersetzt.

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(jg)