LIFE
14/08/2018 14:06 CEST

Missionarsstellung: langweilig? Auf keinen Fall! – Plädoyer für den Klassiker

Beide Partner sind sich kaum jemals so nah wie bei der Missionarsstellung.

fizkes via Getty Images

Fast jeder erlebt den ersten Sex in der Missionarsstellung. Danach wird sie meist als langweilig abgetan. Doch dafür gibt es keinen Grund. Man muss nur wissen, wie!

Die Missionarsstellung: Blümchensex und wahre Liebe

Im Laufe eines Sexlebens ist die Missionarsstellung für viele Routine: Die Frau legt sich auf den Rücken, der Mann dringt ein und fertig. Kein Wunder, dass die meisten Menschen diese Stellung als langweilig, unintensiv und nur etwas für gut gemeinten Blümchensex abtun.

Doch diese Einstellung sollte grundsätzlich überdacht werden. Denn erstens ist sie für beide Partner äußerst bequem. Zweitens ist die Stimulation sehr angenehm für empfindliche Naturen. Drittens lässt sie sich ganz einfach aufpeppen.

Und viertens sind sich beide Partner kaum jemals so nah wie bei der Missionarsstellung. Denn das ist ein wichtiger Grund, warum so viele Menschen immer wieder zu dieser Position greifen: Der intensive Augenkontakt, tiefe Blicke und das unmittelbare Empfinden der Reaktionen sorgen für ein Gefühl von wahrer Liebe. Und das kann in unserer zynischen Gesellschaft nicht verkehrt sein.

Die Missionarsstellung: von null auf hundert

Während bei manch anderer Stellung Muskelkrämpfe oder andere Verletzungen fast vorprogrammiert sind, braucht es für die Missionarsstellung weder großes Können noch komplizierte Vorbereitungen.

Fast unbemerkt (und vollkommen entspannt) gehen das Vorspiel oder Liebkosungen in die Penetration über. Ist die Frau genügend erregt, findet der Penis in dieser Stellung von ganz allein seinen Weg.

Allerdings liegt beim Mann-oben-Frau-darunter-Klassiker die ganze Arbeit durchaus beim Mann. Der bestimmt das Tempo und den Winkel, hat die Hände für andere Berührungen frei und bestimmt so, wie schnell oder lange das Vergnügen dauert.

Die Frau macht es sich bequem. Faul muss sie deswegen aber nicht sein. Denn mit ihrem Becken kann sie dem Mann entgegenkommen. Oder sie kann die Beine eng zusammenpressen, um die Reibung für den Penis zu erhöhen.

Mehr Würze für die Missionarsstellung

Viele Frauen können bei dieser Position nicht zum Orgasmus kommen. Zumindest, wenn sie nicht selbst ein wenig etwas dafür tun. Ein Kissen unter dem Po hilft, den Winkel so zu verändern, dass der Penis die Scheidenwände besser stimuliert. Richtet sich der Mann ein Stück weiter auf, kann die Frau selbst Hand an die Klitoris legen und sich so schneller zum Orgasmus bringen.

Die Position der Frauenbeine ist das A und O der Missionarsstellung. Denn dadurch ändert sich ohne große Mühen das gesamte Gefühl für beide Partner.

Sind beide Beine auf den Schultern des Mannes abgelegt, sorgt das für einen intensiven Unterkörperkontakt und tiefes Eindringen. Auch ein Bein reicht schon aus und ist dabei für beide wesentlich bequemer. Sehr weites Spreizen nimmt der Sache die Reibung und gibt den Partnern Gelegenheit, vor dem Endspurt noch einmal innezuhalten.

Und sollte der Klassiker doch zu langweilig sein, ist es aus dieser Position ein Leichtes, in andere Stellungen zu wechseln. Beliebt sind Sex im Sitzen oder die Reiterstellung. Auch der Wechsel zwischen Penetration und Oralsex funktioniert hier ganz leicht.

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