WIRTSCHAFT
08/08/2018 20:33 CEST | Aktualisiert 08/08/2018 20:33 CEST

Miete: So rasant steigen die Preise in Deutschlands Uni-Städten

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dpa

► Eine aktuelle Analyse des Maklerunternehmens Homeday für die Mieten in deutschen Universitätsstädten zeigt: Die Mieten für Wohngemeinschaften steigen dramatisch. Darüber berichtet die “Welt”.

► Demnach erhöhten sich die Mietpreise für Zimmer in WGs in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt um zwölf Prozent

► Am stärksten stiegen die Mieten in München, Berlin, Stuttgart und Passau – jeweils um mehr als 20 Prozent. Die höchste durchschnittliche Kaltmiete für ein WG-Zimmer zahlt ein Student in der bayerischen Landeshauptstadt (17,60 Euro pro Quadratmeter).

Warum die Zahlen zu den Mieten wichtig sind: 

Wohnraum in Deutschland ist knapp. Zwar ist die Zahl der Wohnungen zum Jahresende 2017 auf knapp 42 Millionen angewachsen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag Ende Juli. So viele Wohnungen und Wohlfläche gab es noch nie.

Aber: Das reicht noch lange nicht. Nach Einschätzung des Branchenverbands GdW sind zwischen 2009 und 2017 rund 1,1 Millionen Wohnungen zu wenig gebaut worden.

 Studenten werden das im Herbst merken, wenn das neue Semester beginnt – und damit auch der Kampf um die WGs.

Wie das Maklerunternehmen vorgegangen ist: 

Das Startup Homeday untersuchte für seinen Preisatlas 75 deutsche Universitätsstädte. Für die Analyse nahmen die Experten an, dass die Studenten in einer Dreier-WG mit einer Wohnfläche von 80 Quadratmetern lebten. 

Mehr als ein Drittel der Studenten lebe in einer Wohngemeinschaft, berichtet die “Welt”. Nur jeder Neunte habe einen Platz im Wohnheim. Auch das verschärft die Situation für die jungen Menschen auf dem Wohnungsmarkt. 

Mit Material der dpa.