POLITIK
30/08/2018 06:40 CEST | Aktualisiert 03/09/2018 12:59 CEST

Messer-Attacke in Chemnitz: Verdächtiger offenbar mehrfach vorbestraft

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Matthias Rietschel / Reuters
Der Tatort in Chemnitz.

► Einer der Verdächtigen im Tötungsdelikt des 35-jährigen Chemnitzer Daniel H. ist laut Informationen der “Bild” mehrfach vorbestraft. 

► Der irakische Staatsangehörige soll so zuletzt im Juli 2017 zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden sein. Der Grund: gefährliche Körperverletzung. Vorher standen demnach kleinere Delikte wie Sachbeschädigung, Betrug und Drogenbesitz zu Buche. 

► Laut “Bild” soll der Iraker seit 2016 eine Duldung in Deutschland haben.

Was wir gesichert über den Fall wissen:

All das sind unbestätigte Informationen.

Gegen einen Syrer und den Iraker war am Montag Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlags ergangen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, in der Nacht zum Sonntag am Rande des Chemnitzer Stadtfestes einen 35 Jahre alten Deutschen erstochen zu haben.

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Der Grund für den vorangegangen Streit ist unklar. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärte in der “Freien Presse”, es sei wohl entweder um Zigaretten oder eine EC-Karte gegangen.

Informationen über eine möglicherweise vereitelte Sexual-Straftat sind demnach falsch.

Was dann passierte:

Nach der Tat zogen rechte Demonstranten durch die Stadt, einige attackierten Ausländer. Am Montagabend waren bei Protesten rechter und linker Demonstranten nach Angaben der Polizei in Chemnitz 20 Menschen verletzt worden.