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01/02/2018 15:35 CET | Aktualisiert 02/02/2018 00:16 CET

Körpersprache-Experte: Hier verrät Melania Trump, wie es ihr wirklich geht

"Es gab wenig Hinweise auf Freude."

  • Am Dienstag hat sich Melania Trump nach wilden Gerüchten über ihre Ehe wieder in der Öffentlichkeit gezeigt
  • Ein Experte für Körpersprache erklärt, was ihre Mimik und ihre Gesten über ihr Privatleben aussagen
  • Im Video oben: Eine Filmemacherin hat die Fotos von Melania Trump analysiert und entdeckt, wie düster ihr Leben ist

Der Abend sollte US-Präsident Donald Trump gehören. Aber viele Augen richteten sich am Dienstag nur auf seine Ehefrau Melania.

Bei der Rede zur Lage der Nation zeigte sich die First Lady seit einigen Wochen zum ersten Mal wieder in der Öffentlichkeit. Anfang Januar waren Gerüchte über eine frühere Affäre von Donald Trump mit einem Porno-Star aufgekommen.

Melania Trump hatte vergangene Woche ihren Mann auch nicht nach Davos zum Weltwirtschaftsgipfel begleitet – eine Entscheidung, die weitere Spekulationen über den Zustand der Trump-Ehe befeuerte.

► Am Dienstag kehrte die First Lady zurück ins Rampenlicht. Ihre Mimik wechselte zwischen pflichtbewusstem Lächeln und angespannten Blicken. Letzteres wurde auch von Zuschauern auf Twitter kommentiert:

“Wenn Melania Trump schon so anfängt, wie elend wird sie sich dann am Ende der Rede fühlen?”, fragte etwa Reporter Matt Wilstein.

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“Es war ein schmerzerfüllter Blick”

Experten für Körpersprache halten die stoischen Blicke Melanias für einen guten Ausgangspunkt für eine Analyse.

Joe Navarro ist ein solcher Experte und Autor des Buchs “Menschen lesen. Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt”. Er sagt, Melania Trump habe sich in einigen Momenten anders als die First Ladys vor ihr verhalten.

► “Nicht nur, dass sie stoisch aussah, auch wenn sie das oft tat”, erklärt er der US-Ausgabe der HuffPost. “Es war fast schon ein distanzierter, schmerzerfüllter Blick.”

In einigen Momente habe sich das besonders gezeigt: “Sie ist fast schon mechanisch aufgestanden und hat applaudiert, ohne jede Form der Bereitwilligkeit. Das kann auf psychologisches Unbehagen und emotionale Schmerzen hindeuten.

Die Rede zur Lage der Nation hätte ein “fröhlicher, bedeutsamer Moment” für die Trumps sein sollen, “aber es gab wenige Hinweise auf Freude” bei Melania, sagt Navarro.

Melania im weißen Hosenanzug

Auch das Outfit der First Lady sorgte Aufsehen. Sie trug einen weißen Hosenanzug – ein Kleidungsstück, das demokratische Politikerinnen im vergangenen Jahr trugen, um gegen den US-Präsidenten bei seiner ersten Rede vor dem Kongress zu protestieren.

Laut Experten könne der Anzug als Versuch interpretiert werden, Macht auszuüben – oder als ein ganz anderes Zeichen.

► “Ich fand ihre Kleidungswahl auffällig”, sagt Navarro. “Weiße Kleidung wird oft mit Reinheit und Unbeflecktheit interpretiert – aus diesem Grund trägt auch der Papst weiß.” Hinter dem weißen Hosenanzug könnte eine Botschaft stecken.

Melania hat dazugelernt

Von der Amtseinführung Donald Trumps blieb vielen Menschen eine Szene in Erinnerung: die Szene, in der die Gesichtszüge seiner Frau plötzlich einfroren.

Am Dienstagabend gab es keine solche Szene. “Sie hat jedem Ausdruck von Emotionen während der Rede ihres Ehemanns unterdrückt”, sagt Körpersprache-Experte und Psychotherapeut Paul Hokemeyer. 

Das bedeute für ihn: Melania Trump habe sich in extremer Zurückhaltung geübt und die Kontrolle über ihr Leben zurückgeholt.

► Hokemeyer stellt im Vergleich zur Amtseinführung auch fest: “Melania mag das Rampenlicht unbequem finden, aber sie ist eine schnell lernende Schülerin.”

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Dieser Artikel erschien zuerst auf der US-HuffPost und wurde von Leonhard Landes aus dem Englischen übersetzt und gekürzt.