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09/06/2018 16:30 CEST

Geburtstagsparade der Queen: Meghan Markle bricht royales Protokoll

Es ist nicht das erste Mal.

  • Meghan, Herzogin von Sussex, war am Samstag bei der offiziellen Geburtstagsfeier der Queen anwesend.
  • Dabei hielt sie sich mit ihrer Kleiderwahl erneut nicht an die royalen Outfit-Regeln.
  • Oben im Video seht ihr eine exklusive HuffPost-Umfrage, die zeigt, wie unbeliebt Meghan Markle bei den Briten ist. 

London feiert: Denn am heutigen Samstag wird der Geburtstag von Queen Elizabeth II. mit der “Trooping the Colour”-Militärparade zelebriert. 

Auch wenn eigentlich der 92. Geburtstag der britischen Monarchin im Vordergrund stehen sollte, sind alle Augen auf Prinz Harry und seine frisch angetraute Ehefrau Meghan gerichtet. 

Für die Duchess of Sussex ist es der erste Auftritt bei einem Geburtstag der Queen.

Und die Welt war gespannt: Was wird sie wohl tragen? Welche Farbe wird ihr Kleid haben? Wird sie mit Hut so elegant aussehen wie Herzogin Kate? Wird sie ihre Beine wieder in hautfarbene Strumpfhosen zwängen? 

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Meghan, Duchess of Sussex, bei der "Trooping the Colour"-Parade. 

Das Kleid entspricht nicht den Stilregeln der Royals

Meghan entschied sich für ein altrosa Midi-Kleid der venezolanisch-amerikanischen Modedesignerin Carolina Herrera. Außerdem trug die frischgebackene Herzogin einen flachen, rosafarbenen Hut von Philip Tracey und eine an die 50er Jahre erinnernde Fön-Frisur. An sich nichts Besonderes. 

Wäre da nicht der erneute Bruch des royalen Protokolls: Meghans Kleid hat einen sogenannten Bardot-Ausschnitt. Und der legt die Schultern frei. Eigentlich ein No-Go bei der jährlichen Parade. 

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Die royale Familie sah sich die Militärparade vom Balkon des Buckingham Palace an. 

Traditionsgemäß setzen die royalen Damen bei den Feierlichkeiten auf lange Ärmel. Herzogin Kate zum Beispiel, die 2011 ihr Debut bei dem Geburtstagsfest der Queen gab, zeigt sich seit sieben Jahren immer mit Ärmeln, die mindestens noch die Ellbogen bedecken.

Auch die Mutter von Meghans Ehemann Prinz Harry, die verstorbene Lady Diana, achtete bei ihren Outfits auf der Parade stets auf verdeckte Schultern und Arme.

Meghan brach das Protokoll schon öfter

Es ist nicht das erste Mal, dass Herzogin Meghan mit ihrer Outfit-Wahl die strengen Regeln des royalen Protokolls bricht.

Als sie und Prinz Harry im November ihre Verlobung bekannt gaben, trug sie trotz herbstlicher Temperaturen keine hautfarbene Strumpfhose. Und das, obwohl Strumpfhosen für weibliche Mitglieder des britischen Königshauses obligatorisch sind.

Und auch bei ihrer Hochzeit mit Prinz Harry brach sie eine königliche Regel: Anstatt eine biedere Fönfrisur oder einen streng zurückgebundenen Dutt zu tragen, entschied sie sich für einen “Messy Bun”. So wird ein Dutt genannt, bei dem einige Haarsträhnen locker herausschauen. 

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Der Duke und die Duchess of Sussex fuhren gemeinsam in einer Kutsche zum Buckingham Palace.

Viele Beobachter befürchteten, dass sich Meghan nach der Hochzeit den strengen Stil-Regeln der Royals unterwerfen würde.

Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als Duchess of Sussex bei den Feierlichkeiten zu Prinz Charles 70. Geburtstag im Buckingham Palace trug sie nämlich trotz sommerlicher Temperaturen eine hautfarbene Strumpfhose.

Außerdem waren ihre Haare streng zurückgebunden – nicht eine Strähne lugte unter dem nude-farbenen Hut hervor. 

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Bei den Feierlichkeiten zu Prinz Charles 70. Geburtstag trug die ehemalige Schauspielerin hautfarbene Strumpfhosen. 

Das schulterfreie Kleid auf der “Trooping the Colour”-Parade zeigt, dass Meghan sich so schnell wohl doch nicht anpassen wird. Und da können wir ihr sogar die biedere Frisur verzeihen. 

(chr)