WIRTSCHAFT
27/05/2018 08:50 CEST | Aktualisiert 27/05/2018 09:55 CEST

Medienbericht: Post erwägt Porto-Erhöhung für Standardbrief auf 80 Cent

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dpa
Die Deutsche Post will womöglich mehr Geld für die Lieferung eines Briefs verlangen.

Der Versand eines Briefes könnte im kommenden Jahr teurer werden. Nach Informationen der “Bild am Sonntag” (“BamS”) erwägt die Deutsche Post, das Porto für den Standardbrief 2019 um 10 Cent auf dann 80 Cent anzuheben.

Auf Nachfrage der “BamS” äußerte sich ein Firmensprecher ausweichend dazu. Zunächst müsse die Bundesnetzagentur ein neues Verfahren zur Festlegung der Briefpreise ansetzen.

Sobald das feststehe, “werden wir auf dieser Grundlage entscheiden, welche Preise verändert werden sollen und deren Genehmigung bei der Bundesnetzagentur beantragen”, sagte der Sprecher laut “BamS”.

Das ist der Hintergrund der möglichen Erhöhung:

Die Bundesnetzagentur hatte nach der letzten Preiserhöhung 2016, als das Porto für den Standardbrief von 0,62 Euro auf 0,70 Euro angehoben wurde, die Preise für drei Jahre eingefroren.

Der nächstmögliche Termin für eine Portoerhöhung ist damit der 1. Januar 2019. 

Was ihr noch wissen müsst:

Die Post hatte zuletzt das Porto für Bücher- und Warensendungen kräftig angehoben. Für die Büchersendung Groß (bis 500 Gramm) verlangt sie mit 1,20 Euro ab 1. Juli ein Fünftel, also 20 Cent, mehr als bisher.

Für die Warensendung Kompakt (bis 50 Gramm) werden mit 1,30 Euro sogar 40 Cent mehr fällig. Die Post begründete den Schritt mit allgemeinen Kostensteigerungen und höheren Transportkosten.

(ks)