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27/11/2018 19:37 CET

McDonalds: Mann macht den "Helikopter-Penis", dann rückt die Polizei an

Der Mann erinnert sich kaum an den Vorfall.

theasis via Getty Images
Ein McDonalds-Restaurant. (Symbolfoto) 
  • Ein Mann im schottischen Edinburgh hat in einem McDonald’s-Restaurant eine unangebrachte Tanzeinlage hingelegt.
  • Nun wurde er für seine Tat verurteilt.

Im schottischen Edinburgh haben die Gäste eines McDonald’s-Restaurants vor einige Monaten eine Show bekommen, auf die sie wohl gut und gerne verzichtet hätten. 

Wie die Lokalzeitung “Edingburgh News” berichtet, tanzte ein 29-Jähriger aus dem nicht weit entfernten Musselburgh dort nämlich halb nackt auf dem Tresen und wurde dafür am vergangenen Mittwoch verurteilt. 

Wie eine Zeugin dem zuständigen Polizisten erzählte, sei der Angeklagte um fünf Uhr morgens völlig betrunken ins Restaurant gekommen. Er habe sich zwei Meter vor dem Tresen aufgebaut und sich als erste Amtshandlung direkt die Hose heruntergezogen und seine Genitalien entblößt.

Dem Störenfried war diese Einlage offenbar noch nicht spektakulär genug, weshalb er laut Augenzeigen noch einen kleinen Tanz aufführte. 

Der Mann sprang ohne Hose hin und her

Daraufhin zog er seine Hose wieder ein wenig nach oben, aber scheinbar nur, um die Bewegungsfreiheit zu haben, direkt hinter den Tresen zu springen. Die Angestellten baten ihn, den Bereich zu verlassen, doch der Mann ignorierte ihre Bitte und fing wieder an, mit seinem Penis zu spielen. 

Er realisierte dann offenbar, dass er und sein Verhalten in dem Fastfood-Restaurant nicht unerwünscht waren. Also tat der Betrunkene kurzzeitig so, als würde er die Gäste bedienen. Dieses zur Schau stellen seiner schauspielerischen Talente wurde dann aber erneut von seinem entblößten Penis und weiteren Tänzen abgelöst. 

Der scheinbar krönende Abschluss: Der Mann führte mit letzter Kraft eine Helikopter-artige Bewegung mit seinem Penis durch und verließ dann das Restaurant. 

560 Euro Strafe 

Gut möglich, dass sich manche der Anwesenden über den alkoholisierten Mann amüsiert hatten, trotzdem war die Aktion natürlich eine Straftat und wurde auch von den Angestellten dementsprechend ernst genommen.

Die Mitarbeiter verständigten die Polizei, die sich vor Ort das Überwachungsvideo ansahen. Wie es der Zufall so wollte erkannte einer der Polizisten den Übeltäter, er wurde noch am selben Tag festgenommen. 

Wie die Polizei weiter berichtet, erinnerte sich der Mann nur wage an den Vorfall. Es war allerdings nicht seiner erste Straftat in dieser Richtung. Die ursprüngliche Strafe hätte sich auf ungefähr 850 Euro belaufen. Da er sich trotz Gedächtnislücken aber schuldig bekannte, kam er mit 560 Euro davon. 

(mf)