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30/08/2018 17:01 CEST | Aktualisiert 30/08/2018 18:00 CEST

McDonald's: Darum freut sich der Konzern, wenn du "zum Mitnehmen" bestellst

Für das Unternehmen hat es Vorteile.

Max Rossi / Reuters
McDonald's (Symbolbild)
  • McDonald’s ist eine der bekanntesten Fast-Food-Ketten weltweit.
  • Wer sein Essen “zum Mitnehmen” bestellt, bereitet dem Unternehmen Freude.

“Zum hier essen oder zum Mitnehmen?”, werden Kunden bei fast jeder McDonald’s-Bestellung gefragt. Wer sich mit seinen Fritten und seinem Burger an den Tisch setzt, bekommt ein rotes Tablett.

Nimmt der Kunde sich das Essen jedoch mit, erhält er eine Papiertüte, in der Burger und Pommes eingepackt sind. Das ist jedoch nicht der einzige Unterschied zwischen “Mitnehmen” und “hier essen”.

Der Konzern profitiert nämlich sogar davon, wenn ihr euer Essen mit nach Hause nehmt.

Weniger Steuern für McDonald’s

Laut Umsatzsteuergesetz muss McDonald’s 19 Prozent Steuer berechnen,wenn Kunden ihr Menü im Restaurant essen möchten. Der Gast kann sich nämlich entspannt hinsetzen und etwa auch die Toilette benutzen, verweilt also länger im Fast-Food-Lokal.

Für Kunden, die ihr Essen mitnehmen, berechnet der Konzern nur sieben Prozent Umsatzsteuer. Der Steuersatz gilt für alle Lebensmittel, die außerhalb eines Lokals konsumiert werden.

Für ein Fünf-Euro-Menü, das der Kunde im Lokal isst, nimmt McDonald’s 4,21 Euro ein. Der Rest gehört dem Finanzamt. Für das selbe Menü “zum Mitnehmen” erhält der Konzern dagegen 4,68 Euro. 

Für den Kunden selbst ändert sich aber nichts. 

(ll)