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27/06/2018 09:08 CEST | Aktualisiert 27/06/2018 10:38 CEST

"Markus Lanz": Basler verteidigt seinen "Frosch"-Angriff auf Özil

Markus Lanz ließ nicht locker.

  • In der ZDF-Talkshow “Markus Lanz” hat der Ex-Fußballprofi Mario Basler erklärt, warum er Mesut Özil mit einem “toten Frosch” verglichen hat. 
  • Dem Moderator reichten seine lapidaren Erklärungen jedoch nicht aus. 
  • Im Video oben seht ihr Baslers Aussagen aus der gestrigen Sendung.

Fußballspieler Mesut Özil bewegt gerade die Gemüter. Erst lässt er sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ablichten, dann macht er einen auf toten Frosch. Zumindest, wenn es nach dem ehemaligen Fußballprofi Mario Basler geht. 

Der hatte kürzlich in der Polit-Sendung “Hart aber fair” kritisiert, Özil habe “eine Körperhaltung wie ein toter Frosch”. Dafür erntete er Applaus und Gelächter. 

Am Dienstagabend stocherte Markus Lanz in seiner Talkrunde noch mal nach, ob es wirklich angebracht gewesen sei, den Fußballspieler als “toten Frosch” zu bezeichnen. 

“Ich kritisiere Menschen. Ich werde auch beschimpft, aber mir ist das scheißegal”, erwiderte Basler barsch. 

“Aber als toter Frosch?”, fragte Lanz nach.

“Ja. So habe ich es gesehen, er hatte eine Körperhaltung wie ein toter Frosch. Ganz einfach.“

“War doch geil”, sagte Basler zu seiner Äußerung 

Welche Körperhaltung denn ein toter Frosch habe, wollte der Moderator daraufhin wissen. 

“Es ist einfach so gewesen”, lautete Baslers Antwort. “Aber war doch geil. Hat  jeder sich drüber aufgeregt. Ist doch schön.”

Ob er also darauf spekuliert habe, fragte Lanz, aber das bestritt Basler. 

“Ich hab doch vorher nicht überlegt, ob ich toter Frosch sage oder totes Huhn.” 

Basler hat also anscheinend noch mehr Tiervergleiche im Repertoire. 

Mehr zum Thema: An alle Hasser von Mesut Özil: Wie tief wollt ihr noch sinken?

Dann sprang auch noch der Sportjournalist und Studiogast Philipp Köster Lanz bei. Özil sei doch ohnehin schon “kein teutonischer Kraftprotz. Da werde man “immer darauf warten, dass er herumläuft wie Hans-Peter Briegel”. 

“Mir ist das Wurscht”, sagte Basler. Er erweckt in dieser Sendung ohnehin den Eindruck, dass ihm alles “ziemlich Wurscht” ist. Aber Lanz ließ nicht locker. 

Basler: ”Özil will doch der große Spieler sein”

Ob es denn nötig sei, ausgerechnet Özil ins Visier zu nehmen, der gerade eh schon so viel in den Medien sei. 

″Özil will doch der große Spieler sein”, verteidigt sich Basler. “Seit 2014 sage ich schon, dass er überbewertet ist. Er ist nicht der Führungsspieler, der er sein möchte.” 

Es ist also nicht ausgeschlossen, dass wir bald vielleicht noch mehr Tier-Kadaver-Vergleiche aus Baslers Mund hören. 

(mkl)