LIFESTYLE
22/04/2018 15:20 CEST

Mann wurde von Hai, Bär und Schlange attackiert – so hat er überlebt

Und das innerhalb von weniger als vier Jahren.

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Hatten alle schon ihre Zähne im Fleisch von McWilliams: ein Hai, ein Bär und eine Schlange (Symbolbild).
  • Ein junger US-Amerikaner ist am Donnerstag im Ozean vor Hawaii von einem Hai gebissen worden
  • Es war nicht die einzige tierische Attacke, die der Mann in den vergangenen Jahren überlebte

“Ich weiß nicht”, sagt der 20-jährige Dylan McWilliams über seine ungewöhnliche Lebensgeschichte. “Ich habe entweder richtig Glück oder richtig Pech gehabt.”

Tatsächlich dürfte dem jungen Mann aus dem US-Bundesstaat Colorado Außergewöhnliches gelungen sein:

Er sei innerhalb von vier Jahren von einem Hai, einem Bären und einer Schlange gebissen worden, sagte McWilliams am Samstag der Regionalzeitung “Star Advertiser” aus der hawaiianischen Hauptstadt Honolulu.

Die Hai-Attacke: Überall war Blut

Da war die Attacke des Hais gerade einmal ein paar Tage her. Am Donnerstag, 50 Meter vom Strand entfernt, habe er beim Baden plötzlich etwas an seinem Fuß gespürt, berichtet McWilliams dem Online-Portal “Hawaii News Now”.

Der Hai hatte da seine Zähne schon in seinem Fleisch gegraben. Der 20-Jährige habe sein Blut im Wasser gesehen.

► Er habe die Attacke abgewehrt, weil er mit seinen Füßen wild um sich geschlagen und zurück an Land geschwommen sei. “Am meisten Angst machte mir das Zurückschwimmen”, sagte er hinterher “Hawaii News Now”.

McWilliams habe mehrere tiefe Wunden in seinem Bein erlitten, doch die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich gewesen, berichtet das Online-Portal.

Ein Bär packte ihm am Kopf

Dem “Star Advertiser” hat McWilliams dann noch die tierischen Begegnungen der vergangenen Jahre geschildert. Der Bär habe ihn vor einigen Monaten beim Zelten in seiner Heimat Colorado angegriffen.

Der ausgewachsene Bär habe ihn am Hinterkopf gepackt und mit sich geschleppt.

► McWilliams habe sich instinktiv gewehrt und den Bären geschlagen und mit den Fingern in die Augen gestochen. “Er hat sofort von mir abgelassen, als ich das getan habe”, erinnert sich McWilliams.

Die Wunde an seinem Hinterkopf habe mit neun Stichen genäht werden müssen. Die Narben könne man immer noch spüren.

Bei der Schlange hatte er Glück

Vor dreieinhalb Jahren habe ihn im US-Bundesstaat Utah beim Wandern eine Klapperschlange gebissen, erzählt McWilliams dem “Star Advertiser” dann noch. Die Schlange habe allerdings dabei kein Gift abgegeben. 

► McWilliams hatte Glück. “Meine Eltern sind dankbar, dass ich noch lebe”, sagt er dem “Star Advertiser”.

Offensichtlich ist der junge Amerikaner gerne in der freien Natur. Die meint es zwar nicht immer gut mit ihm – bisher überlebte McWilliams aber alle seine gefährlichen Begegnungen mit der Tierwelt.

Oft, weil er wohl instinktiv das Richtige tat. Oder weil er einfach nur Glück hatte.