LIFE
21/09/2018 16:15 CEST

Mann wohnt mit 400 Reptilien zusammen – und teilt sich das Bett mit Alligator

"Es ist unfair, diese Tiere so zu behandeln, wie wir es tun."

  • Der Fanzose Philippe Gillet hat viele ungewöhnliche Mitbewohner. 
  • Er lebt mit über 400 Reptilien zusammen und teilt sich sein Bett mit einem Alligator. 
  • Im Video oben gibt Philippe einen Einblick in sein Leben. 

Ein Hausbesuch bei dem Franzosen Philippe Gillet ist nichts für schwache Nerven. Der Grund: Der 67-Jährige lebt mit 400 Reptilien unter einem Dach – darunter zwei Alligatoren. Der eine Alligator schläft sogar im selben Bett mit Gillet, während der andere die Tür bewacht.

Seit zwei Jahrzehnten beherbergt der 67-Jährige in seinem Haus in Westfrankreich in der Nähe der Stadt Nantes exotische Tiere wie Klapperschlangen, Taranteln und Echsen.

Seine Alligatoren hat er aus einer Lederfarm gerettet

Gillet sagt, dass seine zwei Alligatoren, genannt Ali und Gator, aus einer Lederfarm gerettet wurden. Die meisten seiner Tiere waren Haustiere, die entweder ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben wurden.

“Ich denke, es ist unfair, diese Tiere so zu behandeln, wie wir es tun, weil wir sie nicht verstehen”, sagt er zu dem Nachrichten-Portal “Reuters”.

“Wir verstehen sie nicht, wir hassen sie, wir finden sie schrecklich. Aber wenn man sie erst kennenlernt, kann man mit ihnen reden und ihnen sagen, dass sie zum Beispiel etwas essen sollen”, sagt er weiter.

Nachbarn kommen regelmäßig zu Besuch

Laut Gillet stören sich die Einheimischen nicht an den ungewöhnlichen Nachbarn und kommen sogar regelmäßig auf einen Kaffee vorbei. Mit der Gewissheit, dass die gefährlichsten Schlangen der Welt in einem Raum hinter einer Doppeltür gehalten werden.

Die örtliche Feuerwehr ist da vorsichtiger: Sie haben die Anweisung, im Notfall nicht sein Haus betreten zu dürfen.

(nmi)