LIFESTYLE
13/07/2018 20:18 CEST | Aktualisiert 14/07/2018 12:20 CEST

Mann war minutenlang tot – jetzt zeichnete er das Leben nach dem Tod

"Es war, als wäre ich komplett leer, aber dennoch konnte ich Gefühle und Empfindungen spüren."

  • Nach einem Herzinfarkt war ein Brite für sieben Minuten tot. 
  • Jetzt hat er Bilder gemalt, die zeigen, wie das Leben nach dem Tod aussieht. 
  • Oben im Video: Ärzte machen schaurige Entdeckung – das passiert im Gehirn in den ersten zehn Minuten nach dem Tod.

Der 60-jährige Shiv Grewal aus England erlitt 2013 einen Herzinfarkt. Sieben Minuten war der Brite tot, bevor die Ärzte ihn wiederbeleben konnten. Grewal lag anschließend im Koma.

Jetzt hat der 60-Jährige Bilder gemalt. Er will mit ihnen zeigen, wie das Leben nach dem Tod ausgesehen hat.  

Wie die britische Zeitung “Daily Mail” berichtet, sei der Brite am Tag des Herzinfarkts noch als Darsteller für eine Theatervorstellung der Royal Shakespeare Company auf der Bühne gestanden. Nach dem Abendessen mit seiner Frau Alison habe er den Infarkt bekommen.

Grewal beschreibt das Leben nach dem Tod: 

“Ich war mir bewusst, dass ich im Sterben lag und daher schrie ich um Hilfe. Gleichzeitig fühlte es sich so an, als wäre mein Körper von allem getrennt. Es war, als wäre ich komplett leer, aber dennoch konnte ich Gefühle und Empfindungen spüren.”

Diese Erfahrung bekräftigte für Grewal, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Und genau das hat der 60-Jährige versucht in Bilder darzustellen. 

► Der Brite sagt, er habe Meteoriden und das Weltall gesehen, sowie grelle Farben und verschwommene Linien. 

► Grewal beschreibt das Leben nach dem Tod als als eine “kosmische Reise”, er sei dabei schwerelos gewesen und “zum Mond gereist”

Mit seinen Bildern will der 60-Jährige den Menschen einen Einblick geben, was sie nach dem Tod erwartet. Er sagt:

“Ich erinnere mich noch an alles. All das, was ich nach dem Herzstillstand sah, versuche ich, in meiner Kunst auszudrücken.”

Auch nach fünf Jahren hat Grewal noch mit dieser außerordentlichen Erfahrung zu kämpfen. Er sagt: Seine Kunst sei eine Art Therapie für ihn.

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