NACHRICHTEN
10/08/2018 14:52 CEST

Mann täuscht eigenen Tod vor, weil er Wunsch der Ehefrau nicht erfüllen will

Sie war einfach zu raffgierig.

  • Weil seine Ehefrau wiederholt nach Geld gefragt hatte, täuschte Danny Gonzales aus Honduras seinen eigenen Tod vor.
  • Der Mann wurde ertappt, als die Leute bemerkten, dass er auf den Fotos grinst.
  • Im Video oben seht ihr eine ähnliche Geschichte: Ein Mann taucht 10 Jahre unter und lebt im Wald – schuld daran soll seine Ehefrau sein

Die Augen sind geschlossen, seine Nase ist mit Wattebäuschen versiegelt, ein weißes Leintuch bedeckt seinen Körper: Danny Gonzales sieht ganz friedlich aus auf seinem inszenierten Totenbett.

Der 27-Jährige, der ursprünglich aus Honduras stammt, aber in den USA lebt, täuschte seinen eigenen Tod vor – um Ruhe vor seiner Frau zu haben.

Er ließ seinen “leblosen” Körper fotografieren und schickte die Fotos seiner Gattin, die zu Hause in Saba im südlichen Honduras lebt, zusammen mit dem Bild eines mit Blumen bedeckten Sarges in einem Bestattungsinstitut.

► Laut dem britischen “Mirror” ließ er ihr in einer Nachricht mitteilen, er sei an Krebs und Asthma gestorben.

Auch die “Sun” berichtete über den Vorfall.

Danny Gonzalez täuschte seinen Tod vor

Durch Berichte lokaler Medien in seiner Heimatstadt über den plötzlichen Todesfall erfuhren auch seine Familie und Freunde von der schockierenden Nachricht.

Doch es dauerte nicht lange, bis die Verwandten begriffen, dass es sich hier um einen dreisten Fake handeln muss: Gonzalez schien auf den Fotos zu grinsen.

Als honduranische Medien ihn lebend ausfindig machten, gab er zu, dass der Betrug ein Trick war, um seine Frau glauben zu machen, er sei verstorben.

Laut “Mirror” sagte der 27-Jährige einem Fernsehsender: 

Meine Frau ruft mich jede Woche an, nur um mir zu sagen, ich solle ihr mehr Geld schicken.”

Bis auf diese Bitten herrsche Funkstille zwischen beiden.

“Sie hat mich immer wieder gebeten, ihr neue Handys zu schicken. Ich hatte ihr bereits sechs geschickt und sie hat mich immer angerufen, um mir zu sagen, dass es gestohlen wurde”, sagte Gonzales einem Fernsehsender.

Seine Familie spricht von “undankbarem Sohn”

Ein Nachbar sagte dem Sender, dass die Nachricht von seinem Tod für seine Eltern, die ebenfalls in Saba leben, “ein schrecklicher Schlag” gewesen sei.

► Andere Familienmitglieder haben ihn Berichten zufolge als “undankbaren Sohn” beschimpft.

Viele Familien in Honduras sind auf Verwandte angewiesen, die es in die USA geschafft haben und dort Geld verdienen.

Von Januar bis Mai 2018 wurden 1,5 Millionen US-Dollar von in den Staaten lebenden Honduranern nach Hause geschickt, berichtet der “Mirror”.

(amr)