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30/07/2018 17:05 CEST | Aktualisiert 30/07/2018 17:08 CEST

Mann täuscht der Familie Tod vor – durch einen dummen Fehler fliegt er auf

Seine Mutter hat danach jeglichen Kontakt abgebrochen.

Facebook / Tachawit Janngiw
Ein Thailänder hat auf Facebook seinen eigenen Tod vorgetäuscht.
  • Ein Thailänder hat mithilfe von Facebook versucht, seinen eigenen Tod vorzutäuschen.
  • Der Mann wollte mit seinem perfiden Plan an Geld seiner Familie kommen.

Den Tod eines Familienangehörigen nicht persönlich, sondern über Facebook zu erfahren, klingt nach einer Horror-Vorstellung. 

Damit war eine Familie aus Thailand konfrontiert – allerdings war der Mann, den sie für tot hielten, eigentlich quicklebendig.

Der Thailänder Tachawit Janngiv täuschte seinen eigenen Tod vor und nutzte Facebook für seine perfiden Pläne. Wie die britische Tageszeitung “Mirror” berichtete, mischte auch seine Frau mit.

Frau des Mannes postet Fotos vom angeblichen Leichnam

Sie erstellte auf Facebook eine Erinnerungsseite für ihren angeblich verstorbenen Mann und schrieb dazu:

“Das ist das letztes Foto von ihm, bevor ich sein Facebook-Profil für immer deaktiviere - Ich liebe dich.”

Das war aber noch nicht alles: Sie postete zudem einige Fotos, die angeblich seinen Leichnam zeigten.

Auf den Bildern ist Janngiw zu sehen – auf dem Boden liegend und mit Watte in der Nase.

Frau ruft bei der Mutter an und fordert Geld für die Beerdigung des Mannes

Freunden hat die Ehefrau erzählt, der Mann sei an den Folgen von Krebs und Asthma gestorben.

Danach rief sie Janngiws Mutter an und bat um Geld für seine Beerdigung.

Wie der “Mirror” berichtet, habe die Mutter geglaubt, dass ihr Sohn tatsächlich gestorben sei und schickte der vermeintlichen Witwe rund 20.000 thailändische Baht, umgerechnet 513 Euro.

Seine Mutter dachte, das Geld sei dafür bestimmt, den Leichnam ihres Sohnes in den Heimatort der Familie zurück zu bringen. Doch als weder Witwe noch der Leichnam bei den Angehörigen auftauchte, wurden sie misstrauisch.

Ein dummer Fehler entlarvt den Totgeglaubten

Ein Cousin von Janngiw kam dann auf die Idee, einfach mal auf dem Handy des Mannes anzurufen, um zu sehen, was passiert. Und tatsächlich: der tot Geglaubte nahm tatsächlich ab – er lebte noch.

Sie habe danach jeglichen Kontakt zu ihrem Sohn abgebrochen, sagte Janngiws Mutter dem “Mirror”.

Was das Paar mit dem Geld der Beerdigung machen wollte, ist nicht bekannt. 

(ujo)