LIFE
19/07/2018 11:40 CEST | Aktualisiert 19/07/2018 12:38 CEST

Mann lässt sich Penis abschneiden – weil er nicht zu seinem Look passt

Dafür soll er bis nach Mexiko gereist sein.

  • Adam Curlykale aus dem russischen Kaliningrad hat sich 90 Prozent seiner Haut grau tätowieren lassen. 
  • Nun ließ er sich seinen Penis und seine Hoden amputieren – weil sie nicht mehr zum Rest seines Körpers passten. 

Der 32-jährige Adam Curlykale aus Kaliningrad musste schon so einiges durch machen. Mit zwölf Jahren wurde bei ihm Krebs diagnostiziert. Der Grund, warum Curlykales Körper heute zu 90 Prozent mit grauer Farbe tätowiert ist – inklusive seiner Augäpfel.

Wie das britische Boulevardmagazin “Metro” berichtete, färbte die Krebserkrankung Curlykales Haut kränklich bleich. Das habe der junge Mann ändern wollen. 

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“Meine Lieblingsfarbe war schon immer grau”

“Ich wusste immer, dass ich anders war, als der Rest der Gesellschaft”, sagte der Russe dem Magazin. “Meine Lieblingsfarbe war beispielsweise schon immer Grau – in verschiedenen Abstufungen. Deshalb ist meine Hautfarbe nun auch graphitgrau”, erklärte Curlykale weiter. 

► Doch das war noch nicht alles. 

Obwohl der junge Mann den Krebs mittlerweile besiegt haben soll, soll er sich nun noch einmal freiwillig unter das Messer gelegt haben.

Wie die “Metro” berichtete, ließ er sich seinen Penis und seine Hoden amputieren – weil diese Körperteile demnach nicht mehr zu seiner neuen Hautfarbe passten. Für diesen Eingriff soll Curlykale sogar bis nach Mexiko gereist sein. 

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“Ich habe aufgehört, darüber nachzudenken, was morgen passiert”

Den Eingriff bezeichnet Curlykale auf seinem Instagram-Account als “nullification”, auf deutsch “Aufhebung”, und meint damit wohl die Aufhebung seiner Geschlechterzuordnung. 

So zu leben, wie er es will, scheint ihm nach seiner langen Krankheit heute wichtiger denn je zu sein. 

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“Ich designe meine Tattoos, weil es eben mein Körper ist. Ich habe eine bestimmte Vision für mich und ich setze sie Schritt für Schritt um. Das Leben ist so kurz, dass ich aufgehört habe, darüber nachzudenken, was morgen passieren könnte”, sagte Curlykale der “Metro”. 

Bleibt zu hoffen, dass er damit glücklich wird – und künftig ein gesundes Leben führen kann.

(nc)