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26/08/2018 09:21 CEST | Aktualisiert 30/12/2018 14:02 CET

Tochter macht Vater Geburtstagsgeschenk, das ihr Leben für immer verändert

"Es fühlte sich an, als würde die Welt aufhören, sich zu drehen."

  • Ein US-Amerikaner wollte mehr über seine Vorfahren erfahren.
  • Doch über einen Test erfuhr er nicht nur mehr über seine Familiengeschichte – sondern auch, dass er noch ein Kind hatte.
  • Im Video oben eine andere Geschichte: Mutter macht bei ihrer Adoptivtochter einen DNA-Test und kann das Ergebnis kaum fassen.

Der US-Amerikaner John Gonsalves wusste, dass er europäische Wurzeln hatte – doch seine genaue Ahnengeschichte kannte der 59-jährige US-Amerikaner nicht.

Damit er endlich mehr über seine Vorfahren erfahren konnte, schenkte ihm seine 21-jährige Tochter Robin einen DNA-Test zum Geburtstag. Was sie damit auslösen würde, ahnte sie nicht.

Denn der DNA-Test verriet Gonsalves nicht nur mehr über seine Familiengeschichte in Europa, sondern brachte auch zu Tage, dass er neben Robin noch eine weitere Tochter hat: Jeanie Siciliano.

Er hat ein zweites Kind – von dem er 40 Jahre lang nichts wusste

Die ist bereits 40 Jahre alt und das Ergebnis einer High-School-Beziehung. Die biologische Mutter von Jeanie hatte sie kurz nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Als Jeanie 19 Jahre alte war, fand sie ihre leibliche Mutter – aber die Suche nach ihrem Vater blieb jahrzehntelang ergebnislos.

Bis vor wenigen Monaten.

“Ich war überwältigt. Es fühlte sich an, als würde die Welt aufhören, sich zu drehen und mein zweiter Gedanke war: Das ist Betrug. Es kann nicht sein, dass ich ein 40 Jahre altes Kind habe”, sagte Gonsalves dem US-amerikanischen Nachrichtensender “CBS News” über den Moment, als er von seiner zweiten Tochter erfuhr.

“Und dann fing ich an zu weinen. Ich war so froh. Das ist so ein großartiges Geschenk”, sagt der 59-Jährige weiter. 

Eine neue, kleine Familie

Zwei Monate später war es dann soweit. John und Jeanie trafen sich zum allerersten Mal in ihrem Leben – wobei das nicht ganz richtig ist.

Vermutlich sind sie sich schon häufig über den Weg gelaufen. Denn es stellte sich heraus, dass die beiden 11 Jahre lang keine fünf Kilometer auseinander gewohnt hatten und im selben Supermarkt einkaufen waren.

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Die beiden waren überglücklich, als sie sich endlich in die Arme schließen konnten. “Ich quatsche jetzt mit meinen Töchtern. Es ist nicht mehr Singular, sondern Plural!”, sagte John.

Jetzt werden die drei – John, Jeanie und Robin – wohl eine neue, kleine Familie.

Robins Mutter ist vor einigen Jahren gestorben. “Natürlich kann niemand deine Mutter ersetzen, aber vielleicht kann ich für sie da sein”, sagte Jeanie über ihre neu gefundene kleine Schwester. 

Und Robin sagt: “Ich hatte nicht wirklich viele Frauenfiguren in meinem Leben, aber meine Mutter zu verlieren, war wirklich hart. Es ist wichtig, Frauen zu haben, zu denen man aufschauen kann. Also ist es wirklich toll, jemanden wie Jeanie zu haben.”

(lp)