LIFE
13/09/2018 12:22 CEST | Aktualisiert 14/09/2018 11:31 CEST

Mann kauft seiner Frau Blumen – als er aus dem Laden kommt, ist er stocksauer

"Ihr investiert in das, was ihr wertschätzt."

  • Ein Amerikaner hat für seine Frau und Tochter Blumen kaufen wollen, als der Verkäufer ihn fragte, ob er etwas angestellt habe.
  • Der Mann ärgerte sich so sehr über den Kommentar, dass er eine Botschaft an alle Männer veröffentlichte.
  • Oben im Video seht ihr, wie ein Mann beim Kauf vom Blumen kläglich scheiterte: Als die Freundin den Strauß sah, zweifelte sie an seinem Verstand.

Eigentlich hätte es eine liebevolle Geste werden sollen: Der amerikanische Autor und Vater Sean Whalen wollte für seine Partnerin und seine Tochter jeweils ein Blumenbouqet kaufen.

Als der Supermarktverkäufer Whalen mit den beiden Sträußen sah, machte dieser eine Bemerkung, die den Vater verärgerte. Und ihn gleichzeitig motivierte, sich in einem persönlichen Video an alle Männer zu richten.

“In was für einer beschissenen Gesellschaft leben wir?”

″‘Sie müssen sich ja etwas wirklich Schlimmes geleistet haben, wenn Sie gleich zwei Blumensträuße kaufen’ sagte der Verkäufer zu mir, als ich die beiden Bouquets bezahlen wollte”, erklärt der Vater in seinem Video.

Während er die Videoaufnahme macht, ist er gerade auf dem Weg zu seiner Familie. Der Kommentar des Verkäufers hat den Vater so verärgert, dass Whalen die Situation nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen konnte.

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“In was für einer beschissenen Gesellschaft leben wir hier eigentlich?”, schimpft der Vater und blickt dabei direkt in die Kamera.

Es könne doch nicht sein, dass der erste Gedanke beim Anblick von zwei Blumensträußen und einem männlichen Käufer sei, dass dieser Mann etwas verbrochen haben muss, führt Whalen fort. Und, dass Blumen automatisch mit “Vergebung” assoziiert würden. 

Er habe dann dem Verkäufe erklärt, dass er die Blumen für seine Frau und seine Tochter kaufen würde: “Weil ich ihnen zeigen will, dass ich sie liebe.”

Die Bemerkung des Mitarbeiters sei ärgerlich gewesen, doch die Reaktion der Dame hinter Whalen habe ihn erst wirklich zum Nachdenken gebracht: “Die Dame hinter mit sagte dann, ‘Ich wünschte, mein Mann würde so denken.’”

Diese beiden Anmerkungen regten den Vater an, allen Männern eine persönliche Botschaft zu übermitteln. 

“Frauen geht es nicht um die Blumen”

“Ihr wartet auf einen Tag im Kalender, der euch sagt, wann ihr Blumen kaufen müsst?”, schnaubt Whalen. Männer würden sich um ihre Angelausrüstung oder ihre Jagdwaffen kümmern. Sie würden diese pflegen, sie sicher aufbewahren und darauf achten, dass ihnen nichts passiert. 

“Und dann kümmern wir uns verdammt nochmal nicht genug um unsere Beziehungen, Jungs.”

Väter würden wollen, dass ihre Töchter eines Tages einen guten Mann finden, sagt Whalen. “Wie wäre es damit, wenn ihr selbst erstmal gute Männer werdet und euren Töchtern zeigt, was das wirklich bedeutet!”

Am Ende ist die Botschaft des Vaters nochmal sehr deutlich: “Frauen geht es nicht um die beschissenen Blumen für fünf, sechs oder sieben Dollar”, schimpft er. “Frauen geht es um den Gedankenprozess, der dahinter steckt!”

Whalen gehe es darum, dass Männer einsehen, wie wichtig solche kleinen Gesten für eine glückliche Beziehung seien.

 “Jungs, ihr investiert in das, was ihr wertschätzt.”

(chr)