LIFESTYLE
21/01/2018 12:13 CET | Aktualisiert 21/01/2018 13:57 CET

Mann entfernt sich Bandwurm – dann erzählt er, was er täglich gegessen hat

Auf der Toilette begann der Alptraum.

  • Ein amerikanischer Arzt berichtet von seinen ungewöhnlichsten Erlebnissen in der Notaufnahme
  • Zu diesen gehört auch ein Mann, der dachte, seine Eingeweide würden herausfallen
  • Im Video oben seht ihr, was seine Schmerzen ausgelöst hat

Der US-amerikanische Arzt Dr. Kenny Bahn berichtet in dem Podcast ”This won’t hurt a bit“ von seinen ungewöhnlichsten Erlebnissen in der Notaufnahme.

In der neuesten Folge geht es um einen Kalifornier, der jeden Tag Sushi isst. Beziehungsweise gegessen hat.

Appetit auf rohen Fisch wird ihm wohl vergangen sein. 

Der Patient hatte Angst um sein Eingeweide

Auf einer Toilette soll der Mann bemerkt haben, dass etwas aus seinem Hintern herausragte. Laut Dr. Bahn befürchtete der Kalifornier sogar, dass seine Eingeweide herausfallen.

Er habe den heraushängenden Teil gepackt und daran gezogen haben. Unter schrecklichen Schmerzen.

Kurz darauf habe der Patient die Notaufnahme aufgesucht und sei dort auf Dr. Bahn getroffen. “Bitte behandeln Sie mich gegen Würmer”, zitiert der Arzt den verzweifelten Patient in seinem Podcast. 

Er war so groß wie Dr. Bahn

Bahn berichtet, dass er dem Mann erst nicht geglaubt habe – doch der hatte den Beweis mitgebracht. Die Mediziner erkannten schnell, dass es sich um einen Bandwurm handelte. Sie legten ihn im Behandlungsraum aus. Der Parasit hatte eine Länge von 1 Meter und 70 Zentimetern. Das entspricht in etwa der Körpergröße von Dr. Bahn, wie er selbst sagt.

Der Alptraum habe für den Mann ein glückliches Ende genommen. Ein Abführmittel habe dafür gesorgt, dass auch der Rest des ungeliebten Gastes ausgeschieden werden konnte. 

Wildlachs mit japanischen Breitbandwürmern infiziert

Möglicherweise hatte sich der Patient den Parasiten eingefangen, weil er, wie Dr. Bahn in seinem Podcast erklärt, fast täglich rohen Lachs aß.

Eine 2017 veröffentlichte Studie des US-amerikanischen Zentrum für Seuchenkontrolle und -prävention (CDC) ergab, dass in Alaska gefangener Wildlachs mit japanischen Breitbandwürmern infiziert sein kann – ein Parasit, von dem bisher angenommen wurde, dass er nur Fische in Asien befällt.

► Das CDC warnt: “Das Risiko, sich mit dem japanischen Bandwurm-Parasiten zu infizieren, ist beim Verzehr von rohem oder ungekochtem Fisch am größten, insbesondere in Gerichten wie Sushi oder Sashimi.”

► Der Parasit und die Larven lassen sich am besten eliminieren, wenn der Fisch ausreichend gekocht oder eingefroren wird.

(best)