ELTERN
20/04/2018 15:48 CEST

Mädchen erstickt an Teddybär– jetzt warnt die Mutter andere Eltern

Die kleine Connie wurde nur 18 Monate alt.

  • Dexy Leigh Walsh hat ihre Tochter tot im Bett gefunden
  • Ein großes Kuscheltier wurde dem Kleinkind zum Verhängnis

Die Britin Dexy Leigh Walsh musste das schlimmste erleben, was Eltern widerfahren kann: Sie fand ihre 18 Monate alte Tochter Connie tot in ihrem Bett auf – ein riesiger Teddybär bedeckte ihren Körper. 

Zwischen Connies Bett und der Wand sei eine kleine Lücke gewesen – um ihre Tochter davor zu bewahren aus dem Bett zu fallen und sich zu verletzen, habe sie diese mit vielen großen Kuscheltieren ausgestopft. Das berichtet die britische Zeitung “Daily Mail”.

Doch die Vorkehrung brachte dem kleinen Mädchen den Tod. In der Nacht fiel ein knapp ein Meter großer Teddybär auf Connie. Sie konnte nicht mehr atmen und erstickte.

Walsh macht sich schwere Vorwürfe

“Es war ein ganz normaler Schultag. Ich ging in das Zimmer meiner beiden Töchter, um Connies Schwester Dior für die Schule fertig zu machen”, sagte Walsh der “Daily Mail”.

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“Als ich die Tür öffnete, war alles, was ich von meiner jüngsten Tochter sehen konnte, ihre Beine, die unter dem Teddy hervorguckten. Sie atmete nicht”, erinnert sich die Mutter traurig. Sie habe sofort den Rettungsdienst gerufen und  erste Hilfe geleistet. Doch es war zu spät.

Sie macht sich Vorwürfe: “Ich habe die Seite mit kleinen Teddys gestopft und den größten darüber, in der Hoffnung, sie würde nicht mehr aus dem Bett fallen und sich verletzen.”

Doch Connie fiel offenbar trotzdem hinunter, landete unter dem großen Kuscheltier und konnte nicht mehr atmen.

“Ich dachte, wenn ich doch nur alle Stofftiere in der Nacht weggenommen hätte, wäre sie vielleicht rausgefallen, hätte vielleicht einen gebrochenen Arm, aber wäre immer noch unter uns – aber es ist zu spät”, sagt die Mutter gegenüber der “Daily Mail”.

Walsh möchte jetzt andere Eltern warnen

Am 21. März wurde Connie beerdigt. Inzwischen hat Walsh eine Kampagne ins Leben gerufen, um andere Eltern auf die Gefahren von großen Spielzeugen aufmerksam zu machen.

Auf der Facebook-Seite der Kampagne schrieb sie: “Ich weiß, dass jede Mutter möchte, dass das Kind in einer schönen Umgebung schläft, mit vielen Kuscheltieren und umgeben von Lieblingsspielzeug. Tagsüber ist das auch gut, aber während der Nacht sollte das alles aufgeräumt werden.”

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Weiter schreibt sie: “Kinder brauchen nichts in ihrem Bett, wenn sie schlafen. Nur eine Decke. Sie brauchen nicht mal ein Kopfkissen.

Mit ihrer Kampagne hofft Walsh, dass die tragische Geschichte ihrer Tochter andere Familien vor solchen Unfällen schützen könnte – sie möchte nicht, dass jemand das gleiche erleben muss, wie sie.

(ks)