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25/04/2018 17:47 CEST

Insider-Bericht über Macrons Frau Brigitte: So traurig ist sie wirklich

Die ehrgeizige "Première Dame" wollte mehr – und wurde ausgebremst.

BRENDAN SMIALOWSKI via Getty Images
Ist Brigitte Macron glücklich?
  • In Washington lächelt Brigitte Macron derzeit scheinbar fröhlich in die Kameras.
  • Laut einem Bericht einer französischen Zeitschrift gibt es jedoch Gerüchte, dass sie in ihrer Rolle als “Première Dame” nicht glücklich ist.

Zusammen mit ihrem Ehemann steigt sie die Treppe herunter. Sie trägt ein weißes Kleid von Louis Vuitton und lächelt für die Kameras der Journalisten in Washington.

Brigitte Macron begleitet ihren Ehemann und französischen Staatspräsidenten Emmanuel auf seinem Besuch in den USA. Am Dienstagabend richten Donald und Melania Trump für das Präsidentenpaar aus Paris ein Staatsbankett aus. 

► Wie immer bei offiziellen Anlässen lächelt die 65-jährige Brigitte Macron höflich.

Doch glaubt man einem aktuellen Bericht einer französischen Zeitschrift, dann ist die “Première Dame” derzeit alles andere als glücklich mit ihrer Rolle.

Gefangen in den Mühlen der Macht

LUDOVIC MARIN via Getty Images
Donald und Melania Trump auf dem Staatsbankett im Weißen Haus zusammen mit Brigitte und Emmanuel Macron.

In Paris gebe es das Gerücht, Brigitte Macron sei den vielen Verpflichtungen als Gattin des Präsidenten überdrüssig, berichtet die Zeitschrift “France Dimanche” am Dienstag. 

Ihren Ursprung habe das Gerücht an einem Abend im März genommen, heißt es dort weiter. Die bekanntesten Köpfe der Modebranche waren damals anlässlich der Fashion Week in den Élysée-Palast, dem Amtssitz des französischen Präsidenten, eingeladen. 

In der Dokumentationsserie “52 Minutes de Mode” ist zu sehen, was Brigitte Macron damals sagte. Einer der Anwesenden hielt ihre Rede in einem Instagram-Video fest und überließ sie dann den Machern der Dokumentation. Die Presse war zu diesem Teil der Veranstaltung nicht anwesend.

► Brigitte Macron bedankte sich bei allen Helfern an diesen Abend und sagte: “Manchmal habe ich nicht unbedingt Lust. Heute Abend möchte ich nur bei euch bleiben.” 

Sie fügte hinzu: “Manchmal ist es einfach nicht leicht.” Dank all der Designer sei die Rolle der “Première Dame” heute angenehmer.

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Brigitte Macron bei einem Abendessen im Élysée-Palst.

Ist sie nicht glücklich?

In der Pariser Blase habe dieser Satz viel Beachtung bekommen, schreibt “France Dimanche”. 

Laut der Zeitschrift sei es vielleicht das Alter, das Brigitte im Gegensatz zu ihrem Mann Emmanuel die vielen Termine zu einer großen Anstrengung werden lasse. Immerhin ist sie 25 Jahre älter als ihr Ehemann.

Vermutlich ist Brigitte Macron aber auch mit ihrer derzeitigen Rolle als “Première Dame” nicht glücklich – weil sie gerne mehr machen würde, als nur ihren Mann auf Veranstaltungen und Reisen zu begleiten.

Tatsächlich ist die Rolle “Première Dame” im Vergleich zur “First Lady” in den USA nicht offiziell festgelegt.

Die Gattin des Präsidenten in Paris richtet aber ebenso Veranstaltungen aus und sie besitzt ein Büro und einen Sekretär im Élysée-Palast.

Macron: “Ohne sie wäre ich nicht hier!”

Als Madame Macron im vergangenen Jahr versuchte, den Status der “Première Dame” aufzuwerten und sich ein eigenes Budget zu erstreiten, unterzeichneten über 250.000 Franzosen eine Petition dagegen. 

Eine Niederlage für eine so ehrgeizige wie politisch aktive Präsidentengattin.

Die 65-Jährige gehörte im Wahlkampf dem Strategieteam ihres Mannes an. “Ohne sie wäre ich heute nicht hier”, rief Emmanuel Macron nach seinem Wahlsieg.

Nun aber muss sich Brigitte Macron vorerst – zumindest offiziell – mit einer bescheideneren Rolle zufrieden geben. Glücklich – so deutet auch der Bericht von “France Dimanche” an – wird sie darüber nicht sein.

Wenn Brigitte Macron also in diesen drei Tagen, die sie derzeit an der Seite ihres Mannes in den USA verbringt, mit Melania Trump spricht, treffen zwei unglückliche Präsidentengattinnen aufeinander. Wenn auch aus anderen Gründen.

Den Berichten zufolge ist Melania Trump unzufrieden über die Aufmerksamkeit, die ihr wegen der Präsidentschaft ihres Mannes zufällt. Nach dessen Wahlsieg habe sie geweint, berichtet “Fire and Fury”-Autor Michael Wolff, so sehr habe sie sich innerlich gegen die Rolle der First Lady gesträubt.

So bleibt sowohl Brigitte als auch Melania derzeit nicht mehr übrig, als ihr Unglück wegzulächeln.

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