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27/07/2018 17:54 CEST | Aktualisiert 28/07/2018 15:26 CEST

Löw-Manager sieht Verantwortung für Erdogan-Affäre bei Mesut Özil

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DANIEL ROLAND via Getty Images
Löw-Manager sieht Verantwortung für Erdogan-Affäre bei Mesut Özil 

► Der Manager von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw, Harun Arslan, geht davon aus, dass Mesut Özil freiwillig im Mai zum Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gegangen ist.

► “Es war eine Einladung, die man auch hätte ablehnen können, kein Befehl”, sagte er in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”. Arslan kooperiert eng mit Özils Berater Erkut Sögüt.

► Über die dreiteilige Rücktrittserklärung sagte Arslan: “Auch wenn Mesut ein zurückhaltender Mensch ist – glauben Sie wirklich, dass ein Weltstar wie er, der sich von seinem Vater losgesagt hat, alles diktieren lässt?” Er sei sich “zu 100 Prozent sicher”, dass Özil diese Erklärung auch wollte. 

Darum ist die Äußerung von Joachim Löws Manager wichtig: 

Bisher hat sich Joachim Löw nicht zum Rücktritt Özils geäußert. Die dreiteilige Erklärung des Fußballers in den sozialen Medien hat eine Debatte über Rassismus in Deutschland losgetreten

Özil, der 92 Mal für die deutsche Elf spielte, galt als einer der Lieblingsspieler von Löw. Der Mittelfeldmann spielte fast jedes Pflichtspiel der deutschen Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren. 

Mit Material der dpa.

(sk)