LIFESTYLE
18/03/2018 09:40 CET | Aktualisiert 18/03/2018 11:59 CET

Als Tochter lacht, merken Eltern, dass sie in Lebensgefahr schwebt

Ein Foto rettete ihr das Leben.

  • Die 7-jährige Megan Evan hatte einen faustgroßen Gehirntumor, zeigte aber keine äußerlichen Symptome
  • Als die Eltern ein Foto von ihr machten, bemerkten sie allerdings etwas Seltsames
  • Im Video oben seht ihr das Bild, das ihr das Leben rettete

Als Megan Evans Eltern an Halloween ein Foto von ihr machten, konnten sie noch nicht wissen, dass genau dieses Bild das Leben ihrer Tochter retten würde. 

Das 7-jährige Mädchen posierte in ihrem Prinzessinnenkleid und verhielt sich kaum anders als sonst.

Als die Eltern das Bild aber im Nachhinein betrachteten, hatten sie ein seltsames Bauchgefühl. Sie ahnten: Es stimmt etwas nicht.

Ihr Lächeln war schief

“Irgendwas war anders. Wir hatten das Gefühl, dass etwas nicht stimmt”, sagte ihr Vater Jason Evan im Gespräch mit der britischen Zeitung “Daily Mail”. Die Eltern bemerkten, dass ihr Lächeln etwas schiefer schien als üblich. 

Diese messerscharfe Beobachtung hat Megan nun wohl das Leben gerettet. Als die Eltern sie vorsichtshalber ins Krankenhaus in Glasgow brachten, stellten die Ärzte fest: Megan hatte einen faustgroßen Hirntumor. 

Zwölf Stunden Operation

Die Britin wurde ganze zwölf Stunden lang operiert, berichten britische Medien.

Der Tumor konnte zwar entfernt werden, trotzdem war dies erst der Anfang ihrer Genesung. Als Megan wieder zu sich kam, konnte sie längere Zeit überhaupt nicht sprechen. 

Sie kommunizierte wie ein Baby und musste die Sprache fast komplett neu lernen, um sich wie vor der Operation ausdrücken zu können. Außerdem muss sie sich derzeit noch mit einem Gehstock fortbewegen. 

Ein Schaden, der bisweilen ebenfalls noch anhält, ist ihr eingeschränktes Sehvermögen. Megans Sehkraft liegt momentan bei drei Prozent, weshalb die Eltern nun um Hilfe bitten: Sie wollen ihrer Tochter eine Behandlung in Berlin ermöglichen, die ihr eventuell ihr Augenlicht wieder zurückgeben könnte.

In ihrer Heimat Großbritannien ist das dafür nötige Verfahren leider nicht zugelassen. Dafür haben sie nun online einen Spendenaufruf gestartet. 

(lp)