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22/12/2017 14:03 CET | Aktualisiert 22/12/2017 14:25 CET

Küstenwache will Schildkröte aus Netz befreien - dann begreift sie, was ihr angetan wurde

Die Schildkröte hatte sich in zahlreichen Seilen verfangen und schleppte mehrere graue Pakete für zwei Tage hinter sich her.

  • Die US-Küstenwache hat einen befremdlichen Fund gemacht: Sie befreite eine Schildkröte aus Paketen voller Kokain
  • Oben im Video seht ihr die Bilder der Rettungsaktion

Die Weltmeere sind voller Müll. Darunter leiden vor allem Tiere. Die Umweltschutzorganisation WWF geht davon aus, dass mittlerweile in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll schwimmen.

Meerestiere verschlucken die Plastikteile oder verfangen sich darin. Damit hatte auch die US-amerikanische Küstenwache zu kämpfen, als sie eine gefangene Schildkröte im Ost-Pazifik befreien wollte.

Die Schildkröte hatte sich in zahlreichen Seilen verfangen und schleppte mehrere graue Pakete für zwei Tage hinter sich her.

Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei diesen Paketen um Kokain-Bündel im Wert von rund 53 Millionen Dollar.

Sie hatten Angst vor einer Festnahme

Jose Diaz von der Küstenwache erklärt gegenüber NBC, er gehe davon aus, dass Schmuggler auf dem Meer gestört worden seien.

Jose Diaz erklärte:

“Die Pakete haben sie dann wahrscheinlich aus Angst vor einer Festnahme von Bord geworfen”

Die Schildkröte sei befreit, das Kokain sichergestellt und die Seile so entfernt worden, dass kein anderes Tier zu Schaden gekommen sei.

(ll)