ELTERN
29/05/2018 14:49 CEST

Kuscheltier verloren: So können Eltern helfen und trösten

Euer Kind hat sein Lieblings-Kuscheltier verloren und ist furchtbar traurig? Hier erfahrt ihr, wie ihr eurem Kind in dieser Situation helfen könnt.

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Die Trauer ist groß, wenn das Lieblingsspielzeug weg ist.
  • Der Verlust des Lieblings-Kuscheltieres ist für viele Kinder eine schmerzhafte Erfahrung.
  • In dieser schwierigen Zeit sind die Eltern für ihr Kind da und helfen ihm, mit dem Verlust umzugehen.

Kuscheltiere nehmen in den Anfangsjahren eine außerordentlich wichtige Rolle im Leben von Kindern ein. Sie fungieren als Tröster, Beschützer und Vertraute.

Sie geben den Kindern Sicherheit und Geborgenheit, wenn die Eltern gerade nicht da sind. Viele Kinder erzählen ihren Kuscheltieren von ihren Erlebnissen und vertrauen ihnen Geheimnisse an.

In zahlreichen Fällen übernehmen Stofftiere die Rolle eines richtigen Freundes, weshalb sie eine extrem große Bedeutung für die Kinder haben. Das gilt vor allem für das Lieblings-Stofftier.

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Kuscheltier verloren: Wie hilft und tröstet man das Kind?

Wenn das Lieblings-Kuscheltier verloren geht, bedeutet das für das Kind einen schlimmen Verlust, den die Eltern nicht belächeln oder auf die leichte Schulter nehmen sollten. Stattdessen ist es hilfreich, den Verlust ernst zu nehmen und Verständnis für die Trauer des Kindes zu zeigen.

► Eine Möglichkeit, diese Erfahrung zu vermeiden, besteht darin, für das Kind rechtzeitig eine Zweitversion anzuschaffen. Viele Kinder merken dies aber, obwohl sie noch klein sind.

In dem Fall hilft zum Beispiel eine Geschichte, die den Tausch erklärt.  

► Manche Kuscheltiere, beispielsweise Urlaubsmitbringsel oder Geschenke von Verwandten, lassen sich nicht mehr ersetzen. Wenn diese verloren gehen, hat man die Möglichkeit, sich online auf die Suche nach dem Stofftier zu machen.

Hierfür gibt es spezielle Internet-Seiten zum Aufgeben von Suchanzeigen. 

Mit Geschichten den Verlust verarbeiten

Wenn das Kuscheltier trotz intensiver Suche nicht mehr auftaucht, bleibt einem nichts Anderes übrig, als dem Kind zu helfen, mit dem Verlust umzugehen. Es ist extrem wichtig, sich Zeit für das Kind zu nehmen und es zu trösten.

Man erzählt ihm zum Beispiel eine schöne Geschichte, die es ihm leichter macht, den Verlust zu verarbeiten. Oder man sagt ihm, dass sein Lieblings-Stofftier jetzt im Kuscheltier-Himmel ist oder eine Weltreise macht.

Im letzten Fall ist es eine schöne Idee, ab und zu Briefe im Namen des Kuscheltieres zu schreiben. Auf diese Weise bleibt das Kind weiterhin mit seinem Liebling verbunden.

(cho)