POLITIK
17/04/2018 12:21 CEST | Aktualisiert 17/04/2018 12:51 CEST

Österreich: Kurz lässt sich mit Parteifreund fotografieren – ein Detail sorgt für Spott

"Ein bedauerlicher Fehler."

  • Die richtige Inszenierung gehört für den österreichischen Kanzler Kurz dazu
  • Jetzt wurde Kurz Opfer eines peinlichen Photoshop-Ausrutschers 

Peinlicher Foto-Fauxpas in Österreich: Das Land lacht über Bundeskanzler Sebastian Kurz und seinen Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP).

Bereits in der vergangenen Woche war Kurz bei seinem Parteikollegen zum Gespräch geladen. Doch erst jetzt fiel vielen Österreichern ein heikles, kleines Detail auf dem Pressefoto auf, das Wallner gepostet hatte.

Denn: Offensichtlich ließ Wallner das Foto mit seinem konservativen Kollegen von seinem Team manipulieren.

► Auf einer zuerst geposteten Version war an der Wand hinter den Politikern noch das Bild einer rauchenden Kubanerin zu sehen. 

Facebook / Screenshot

► Da man die Zigarre beim ersten Hinsehen auch für einen Joint halten könnte, ließen die Mitarbeiter Wallners das Bild wohl ändern – und wählten ein passendes, klassisches Heimatmotiv. 

“Ein bedauerlicher Fehler”

Wallner gab sich später reumütig. Er sprach bei Facebook von einem “bedauerlichen Fehler”. “Dass das Bild im Nachhinein geändert wurde, war natürlich nicht in Ordnung, gleichzeitig aber auch das erste und einzige Mal, dass so etwas auf meiner Seite gemacht wurde.”

Die Nutzer nahmen es mit Humor – und posteten eigene Versionen des Photoshop-Fails. Unter anderem mit dem ungarischen Präsidenten Viktor Orban, US-Präsident Donald Trump oder Österreichs Präsident Alexander van der Bellen.

(ll)