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22/07/2018 22:24 CEST | Aktualisiert 22/07/2018 22:24 CEST

Krisenstress ade´ mit der hochwirksamen 3-Schritte-Formel

Sie sind ein guter Entscheider, und jetzt angesichts von ganz neuen, sehr großen Herausforderungen können Sie keine wirklich guten Entscheidungen entwickeln! Sie fühlen sich wie gelähmt, Sie fühlen sich kraftlos und Sie erkennen sich selbst gar nicht wieder. Sie stehen vor großen Problemen, vielleicht sind Sie sogar in der größten Krise Ihres Lebens. Die Lösung ist einfacher umzusetzen als Sie denken. 3 ultimative Schritte, die Sie als Führungskraft kennen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel. Die 3-Schritte-Formel zu sehr guten Entscheidungen angesichts von großem Stress können Sie nach dem Lesen sofort für sich und Ihr Unternehmen umsetzen.

Warum auch beste Entscheider ausgeknockt sind?

Unser Gehirn mit Systemen aus der Urzeit gewinnt in Krisen die Oberhand, weil unser Gefahrenmeldesystem anspringt und alles stoppt, was nicht zum Überleben nötig ist. Und das emotionale Gehirn, das sog. limbische System, rüstet den ganzen Körper blitzschnell hormonell auf 3 Aktivitäten um:

  • Angriff: durchdrücken, ohne nachzudenken,
  • Flucht: nachgeben, anpassen – nur nicht anecken
  • Erstarren: nichts tun, Problem verdrängen

Neue Lösungen in Ruhe und mit Besonnenheit auszudenken und an den Erfolg glauben können, das war vor Millionen Jahren nicht sinnvoll. Das ging damals erst wieder, wenn die Gefahr überstanden war.

Die folgenden Gehirnscans zeigen das:

Man sieht in beiden Scans 2 runde Flecken. Der vordere Fleck ist das Großhirn mit der Planungsfähigkeit, der hintere kleinere Fleck ist die Amygdala, unser Gefahrenmeldesystem im emotionalen Gehirn.

Das linke Foto entstand, als Testpersonen in einem Experiment an der Columbia University in New York grausige Bilder von Flugzeug- und Verkehrsunfällen gezeigt wurden. Aktiviert im Gehirn war vor allem die hintere Zone, der runde gelbe kleine Fleck zeigt die Aktivität der Amygdala, die vordere Zone mit der Fähigkeit zu Planen und neue Lösungen zu finden, waren unterversorgt.

Quelle: (AFNB 2009, S. 46 f.)

Bild 1: Gehirn unter Stress: kleine gelbe Zone, das Gefahrenmeldesystem ist aktiv
Quelle: (AFNB 2009, S. 46 f.)

Bild 2: Kreatives Gehirn: Das Denk- und Planungsgehirn macht wieder mit, vorderes großes Areal ist aktiviert.

Bild 2 zeigt, wie das Großhirn gut versorgt ist, der Mensch kann also planen und denken. Die Amygdala war wenig aktiviert, weil den Testpersonen zu den grausigen Bildern überraschend gute Ausgänge bildlich dargestellt wurden, z.B. beim Verkehrsunfall war keiner verletzt, ein bissiger Hund war hinter einem Zaun.

Das Fazit: Wir können unser Gehirn so steuern, wie wir es uns wünschen. Das Wichtigste dabei ist, die automatische Risikosteuerung auszuschalten, denn sie kennt nur Druck, Anpassen oder Erstarren. Soforthilfen sind daher nützlich, die uns den Zugang zu unseren Ressourcen, Fähigkeiten und unserem kreativen Potential ermöglichen.

„Wunder erleben diejenigen, die an Wunder glauben!“ So brachte es Erich Kästner auf den Punkt!

Große Schwierigkeiten vor Augen, wie ist es da möglich, an die Wunder exzellenter Lösungen zu glauben? Mit dem kognitiven Verstand, so die Neurowissenschaften, lässt sich das nicht machen, denn die Emotionen steuern unser Denken und nicht umgekehrt. Das Neuro-Linguistische Programmieren (kurz NLP), hat sich intensiv mit der Veränderung von Überzeugungen befasst.

Mit folgenden 3 wirksamen Schritten führt Sie der Weg zu überzeugenden Lösungen:

1. Schritt:

Sie denken an das Problem und machen es sich innerlich an Bildern, Gesprächen, Worten die Gefühle bewusst und spüren im Körper, wo Sie das Problem fühlen. Das ist der anspruchsvollste Schritt, denn Sie fühlen das Problem, aber nur kurz! Es gilt, alle Bilder, Gespräche, Worte und möglichst auch Gefühle sozusagen auf einen Haufen zu sammeln, denn es wird eine neue neurologische Bahnung aufgebaut. Jetzt verkleinern Sie mental diesen Haufen, so dass er auf Ihre linke Hand passt (Sie können auch die rechte Hand wählen, wenn Ihnen das besser gefällt). Schauen Sie sich auch die einzelnen Ausprägungen Ihres Problembildes an. Wie groß ist es, gibt es Farben in dem Bild? Wenn sie das Problembild vor sich sehen, wo im Raum vermuten sie es, wie ist die Entfernung zu Ihrem Körper? Mit diesen Fragen machen Sie sich alles bewusst, was zu dem Problem gehört. Dann verkleinern Sie dieses Bild des Erlebnisses, sodass es nur noch ein Punkt in Ihrer Hand ist. Wie fühlt sich das Problem jetzt an, wenn Sie auf Ihre Hand schauen? Erfahrungsgemäß Ist es weniger belastend, weil sich die Größe geändert hat (Bild 3)

Bild 3: Probleme und Ziele trennen, und dann erst integrieren

2. Schritt:

In der anderen Hand denken Sie sich Lösungen aus. Und das geht, weil Sie die Probleme ja buchstäblich fest im Griff (der anderen Hand) haben.

Suchen Sie mit Blick auf die freie Hand nun nur Lösungen und machen sich Bilder vom besten Ausgang, von besten Lösungen, die Sie sich überhaupt ausdenken können. Sie beschreiben diese Lösungsbilder wieder nach Größe, Farbigkeit, Entfernung zu Ihrem Körper und Position im Raum.

Dann wählen Sie aus den Lösungen ein Zielbild aus, und dazu auch die Worte und Gespräche, die dazu gehören und spüren das Zielbild im Körper, möglichst intensiv!

3. Schritt:

Sie schauen auf die Zielhand, das heißt die Hand, in der Sie das Ziel platziert haben, machen das Zielbild innerlich sehr groß und farbig und fühlen es intensiv im Körper. Dann führen Sie die andere Hand mit dem Problem (als Punkt) heran und während Sie auf das Zielbild schauen, klappen Sie beide Hände zusammen, reiben Sie und warten, was herauskommt. Wenn Sie die Hände öffnen, müsste nur das Zielbild innerlich zu sehen sein.

Sie denken jetzt noch mal an das Problem und es müsste innerlich nur das Zielbild zu sehen sein, da das mit den stärkeren Gefühlen verbunden war.

Wenn es nicht gleich klappt, noch mal beginnen und das Zielbild mehr ausschmücken, bis die Gefühle für das Ziel sehr intensiv sind.

Bild 3 zeigt diese 3 Schritte detailliert!

Ich freue mich, wenn Ihnen diese 3 Schritte helfen, exzellente Entscheidungen angesichts von großen Problemen zu fällen.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Genies wie Disney Krisenstress bewältigte, dann laden Sie sich den Gratis-Report „Die Walt Disney Krisenstrategie“ ab auf: www.coaching-prof-schott.com