ELTERN
05/07/2018 12:27 CEST

Regensburg: Liah hat einen Gehirntumor – die Eltern brauchen eure Hilfe

"Wollt ihr mir helfen, diesen Kampf anzunehmen?"

Danny Mak
Die siebenjährige Liah braucht Unterstützung. 
  • Bei der siebenjährigen Liah haben Ärzte einen, ihrer Meinung nach, inoperablen Gehirntumor entdeckt.
  • Die Eltern des Mädchens brauchen Hilfe, um einen Spezialisten zu finden, der ihr das Leben retten könnte. 

Für das Jahr 2018 schätzen Experten, dass knapp 494.000 Menschen in Deutschland an Krebs erkrankt sind – beziehungsweise erkranken werden. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass im Jahr 2014 jeder vierte Todesfall durch eine Krebserkrankung bedingt gewesen ist. 

Diese Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums untermauern, dass der Bereich der Krebsforschung fortwährend handlungsbedarf verlangt. 

Mehr zum Thema: 30 Jahre nach Krebsdiagnose: Frau trifft ihre Krankenschwester wieder

Auch in Regensburg suchen derzeit die beiden Eltern Katrin und Danny Mak dringend nach Hilfe: Bei ihrer siebenjährigen Tochter stellten Ärzte einen Gehirntumor fest – der deren Meinung nach inoperabel sei. 

Hilfe gesucht 

“Ich bin ein Kämpfer und möchte diesen Bastard Krebs das Leben so schwer wie möglich machen”, schreibt der 33-jährige Dany Mak auf seiner Facebook-Seite. Diesen emotionalen Post richtete er an die Social-Media-Gemeinde mit einem Ziel: Seiner siebenjährigen Tochter Liah das Leben zu retten.

► Denn Liah hat Krebs. Einen Gehirntumor, vermeintlich der Größe eines Golfballs. Inoperabel, nach bisheriger Meinung der Ärzte. 

Diese Schlagworte – Krebs, Golfball, inoperabel – müssen für jeden Betroffenen ein unvergleichbarer Schock sein. Und wenn sich diese Diagnose noch auf das eigene Kind bezieht, einen jungen Menschen, der gerade erst sein Leben beginnt, lassen sich kaum noch Worte finden, um die eigenen Gefühle zu beschreiben.

Der Vater macht sich jedoch stark für seine Tochter und richtet sich mit einer eindeutigen Facebook-Ansprache an uns alle: “Wollt ihr mir helfen, diesen Kampf anzunehmen? Wenn ja, dann teilt mir bitte mit, wen es geben könnte, der uns hilft.”

Netzwerke ausbauen

Derzeit kümmern sich die Ärzte der Kinderklinik der Uniklinik Regensburg (KUNO) um Liah. Ihre Mama und ihr Papa versuchen den Spagat zwischen Alltag und Fürsorge zu meistern. Aktuell würden sie auf die Ergebnisse einer Gewebsentnahme warten, die die Tumorart bestimmten soll, wie die Zeitung “Mittelbayerische” berichtete. 

Während Liah in der KUNO weiter um ihr Leben kämpft, suchen ihre Bekannten und Familie nach Hilfe. Auf der eigens gestarteten Facebook-Seite “Kampf gegen Krebs - Hoffnung für Liah” machen ihre Nächsten auf Liahs  Situation aufmerksam und versuchen dadurch ein Netzwerk aufzubauen. Ihr Ziel ist es auch hier, jemanden zu finden, der der Siebenjährigen helfen kann. 

“Vielleicht gibt es einen Spezialisten, der einen solchen Fall schon einmal behandelt hat”, sagte der Vater der “Mittelbayerischen”.

► Je größer das Netzwerk, desto größer die Reichweite. 

Auch würde sich Mak mehr Zeit für seine Tochter wünschen: “Die Medizin schreitet so rasch voran. Was heute noch inoperabel ist, kann morgen eventuell schon geheilt werden.”

Falls ihr mehr Informationen wollt oder weiterhelfen möchtet, könnt ihr euch über die Facebook-Seite mit der Familie von Liah in Verbindung setzen.  

(kh)