ELTERN
28/05/2018 22:31 CEST | Aktualisiert 28/05/2018 22:31 CEST

Krabbelgruppe – darum lohnt sich der Besuch für Eltern und Baby

Die Krabbelgruppe fördert das soziale Miteinander und bietet für die Kleinen eine emotionale Erfahrung. Hier folgen die wesentlichen Informationen.

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Spielen und Freunde finden – so geht es in der Krabbelgruppe wirklich zu.
  • Krabbelgruppen sind für Kinder zwischen neun Monaten und zwei bis drei Jahren geeignet.
  • Hier erleben die Kleinen erstmalige soziale Kontakte mit Kindern im gleichen Alter.
  • Für die Eltern bietet sich eine gute Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.

Das Angebot der Krabbelgruppen richtet sich an Kinder von circa neun Monaten an. Hier beginnen die Kleinen, sich selbstständig zu bewegen, und sie entdecken die Welt aus einer neuen Perspektive.

Eine Krabbelgruppe findet oftmals im Anschluss zu einem Kurs des Prager-Eltern-Kind-Programms (PEKiP-Kurs) statt und endet, wenn das Kind zwei bis drei Jahre alt ist. Dies gestaltet sich von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich.

Für die Eltern ist es ein schöner Ort, um Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen und sich mit ihnen auszutauschen. Andere Teilnehmer und die Kursleitung bieten Fragen zur Erziehung, zur Pflege und zur kindlichen Entwicklung Ratschläge und Hilfe an.

Erste Kontakte knüpfen in der Krabbelgruppe

Aber worum geht es bei diesen Treffen?

  • Das Hauptziel besteht darin, dass die Kinder und ihre Eltern vor allem Freude und Spaß an diesen Stunden haben.

  • Aber es ist ebenso wichtig, dass die Kinder erstmalige Kontakte zu Gleichaltrigen herstellen und die Eltern ihre Erfahrungen austauschen und sich entlastet fühlen.

  • Die Zeit in der Krabbelgruppe unterstützt die Entwicklung der Kinder und stärkt die Beziehung zwischen dem Kind und seinen Eltern.

  • Die Krabbelgruppen finden in regelmäßigen Abständen statt, zum Beispiel einmalig pro Woche. Die Dauer beträgt zwischen einer und zwei Stunden, wobei der Ein- und Ausstieg jederzeit erfolgen kann.

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Lieder, Reime und Geschichten: So laufen die Treffen ab

Die Zeit in der Krabbelgruppe hat einen geregelten Ablauf, der mit einem Begrüßungskreis und mit einem gleichbleibenden Lied beginnt.

Die eigentliche Stunde gestaltet sich nach dem Tagesplan und beinhaltet Lieder, Reime, Fingerspiele und Vorlesegeschichten. Hinzu kommt die Beschäftigung der Kinder mit Spielmaterialien, wie beispielsweise Puzzles oder Bausteinen. Beim Malen und bei den Bastelaktionen greifen die Eltern unterstützend ein.

In den Krabbelgruppen feiert man die Jahreszeiten und die wesentlichen Feiertage und man bezieht jeden Geburtstag in die Gestaltung des Stundenablaufs mit ein. Spaziergänge und kleine Ausflügen runden das Angebot ab.

Die Krabbelgruppen entstehen oftmals aus einer Initiative von Gemeinden, Kirchen, Elternschulen oder Mütterzentren. Demzufolge verlangt man für die Teilnahme nicht mehr als einen Unkostenbeitrag. 

(cho)