ELTERN
29/05/2018 09:17 CEST

Kind soll Zimmer aufräumen: So gelingt das spielerisch

Kinder räumen, wie Erwachsene ebenso, nicht gern auf. Im Idealfall motiviert man Kinder spielerisch zum Aufräumen ihres Zimmers.

Stephanie Rausser via Getty Images
Totales Chaos: Beim Leben mit Kindern nichts Ungewöhnliches.
  • Im Idealfall bringt man Kindern frühzeitig bei, dass sie ihr Zimmer in Ordnung halten müssen.
  • Es ist wichtig, für ausreichenden Stauraum im Zimmer zu sorgen.
  • Man fängt mit kleinen Zielen an, um das Kind nicht zu überfordern.

Kinder haben in wenigen Fällen Spaß daran, ihr Zimmer aufzuräumen. Umso wichtiger ist es, den Kindern nicht selber hinterherzuräumen und sie frühzeitig damit vertraut zu machen, dass sie für ihr Zimmer verantwortlich sind.

Man bindet das Kind in das Aufräumen mit ein und lässt sich von ihm helfen.

Das Chaos im Kinderzimmer beheben

Das gemeinsame Aufräumen nach dem Spielen sollte für Kinder von klein auf eine Selbstverständlichkeit sein. Man hält Ordnung und gewährleistet, dass die Kinder ausreichend Platz haben, um ihre Spielsachen zu verstauen.

In Ordnungsboxen oder auf Regalen lässt sich alles gut unterbringen, sodass es leicht zu finden ist und nicht im Weg liegt. Regelmäßiges Ausmisten hilft ebenfalls, damit die Eltern und das Kind den Überblick behalten.

Eine Flut an Spielzeug ist nicht sinnvoll, und Dinge, mit denen das Kind nicht mehr spielt, oder Dinge, für die das Kind zu groß geworden ist, sortiert man aus.

Wichtig ist, dass die Kinder ihr eigenes System entwickeln und ihre Sachen dorthin stellen, wo sie leicht zu erreichen und bei Bedarf hervorzuholen sind. 

Aufräumen zum Spiel erklären

Wenn das Chaos zu weit fortgeschritten ist, setzt man dem Kind kleine Ziele. Es ist hilfreich, gemeinsam zunächst den Fußboden freizumachen und das Aufräumen mit einem Spiel zu verbinden, damit der Spaß bei der Sache nicht auf der Strecke bleibt.

Beispielsweise veranstaltet man einen kleinen Wettbewerb. Wer zuerst mit dem Aufräumen fertig ist, hat gewonnen und erhält eine kleine Belohnung.

► Ideal ist es, wenn man feststehende Zeiten für das Aufräumen vorgibt, zum Beispiel einen bestimmten Tag oder eine tägliche Zeit am Abend, bevor das Kind in das Bad geht.

Auf diese Weise wird das Aufräumen zu einem gewohnten Bestandteil des Tages oder der Woche und man vermeidet lange Diskussionen.

Übrigens: Selbstständiges Aufräumen ist für Kinder laut Experten mit etwa fünf Jahren wirklich möglich. Helfen ist dann natürlich weiterhin kein Tabu für Eltern