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08/03/2018 17:13 CET | Aktualisiert 08/03/2018 17:16 CET

Journalistin Kim Wall schrieb kurz vor ihrem Tod eine gruselige Nachricht

Sie ahnte nicht, dass es ihre letzte Nachricht sein würde.

  • Im August 2016 ist die schwedische Journalistin Kim Wall ermordet worden
  • Die Prozessakten enthüllen, welche SMS Wall kurz vor ihrem Tot schrieb
  • Oben im Video seht ihr auch, was in der Nachricht stand

Am 10. August 2017 ist die schwedische Journalistin Kim Wall ermordet worden. Sie wollte eine Reportage über das U-Boot des dänischen Erfinders Peter Madsen schreiben. Wall verließ das Boot vermutlich nicht mehr lebend. 

Am Donnerstag ging der Prozess gegen Madsen los, der wegen Mordes an der Journalistin angeklagt ist. Zum Auftakt des Prozesses wies er alle Vorwürfe von sich. 

Während des Prozesses kam auch die letzte SMS von Wall zur Sprache. Vor ihrem Tod schrieb sie ihrem Freund: “Ich lebe übrigens noch – aber wir gehen runter. Ich liebe dich. Er hat Kaffee und Kekse mitgebracht.”

Die Nachricht war das letzte Lebenszeichen von Wall

Nur knapp eine Viertelstunde später ging ihr Telefon das letzte Mal online. Das sei das letzte Lebenszeichen der jungen Journalistin gewesen, sagte Staatsanwalt Jakob Buch-Jepsen am Donnerstag im Kopenhagener Gericht.

Erst zwei Monate nachdem Wall auf das U-Boot ging, entdeckte ein Radfahrer die Leiche der 30-Jährigen. Arme, Beine und ihr Kopf fehlten. Die Körperteile fand die dänische Polizei erst später.

► Nach einem DNA-Test war klar: Es handelte sich um die vermisste Journalistin Kim Wall.

Die Polizei nahm den dänischen Erfinder Madsen fest, er steht seit dem Vorfall unter Mordverdacht. Er soll die junge Frau demnach gequält, ermordet, zerstückelt und ins Meer geworfen haben.

Mehr zum Thema:  Kopf der in Dänemark ermordeten Journalistin Kim Wall wurde gefunden

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