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20/07/2018 15:28 CEST | Aktualisiert 20/07/2018 16:19 CEST

Kein Sex vor der Ehe: "So war mein erstes Mal in der Hochzeitsnacht"

Emily Wilsons Geschichte zeigt, dass Sex eine wunderbare Sache sein kann, wenn man den richtigen Partner gefunden hat.

  • Eine 28-jährige Kalifornierin hat mit dem Sex bis zur Ehe gewartet. 
  • In einem YouTube-Video erzählt die junge Frau, wie das erste Mal mit ihrem Ehemann war. 
  • Im Video oben: Sextherapeuten verraten, welche Irrtümer Paare davon abhalten, wirklich guten Sex zu haben.

Die Kalifornierin Emily Wilson ist streng gläubig. Für sie war deshalb klar, dass sie als Jungfrau in die Ehe gehen wollte. 

Aber wie fühlt es sich an, mit jemandem zu schlafen, mit dem man schon jahrelang in einer Beziehung war? Ist es unangenehm? Peinlich? 

Keineswegs, sagt Wilson in einem kürzlich veröffentlichten YouTube-Video. Sie antwortete damit auf die Frage einer eingeschüchterten Abonnentin, die ebenfalls mit dem Gedanken spielt, sich bis zur Hochzeitsnacht aufzusparen. 

Wilson und ihr Mann gingen beide als Jungfrau in die Ehe

“Einige meiner Freunde hatten bereits Sex und haben mir schreckliche Geschichten erzählt”, schreibt die anonyme YouTube-Nutzerin in einer Email. “Sie sagten, dass es sehr unangenehm und schmerzvoll sei.”

Dem entgegnet Wilson in ihrem Video: “Wie es sich anfühlt, seine Unschuld in der Hochzeitsnacht zu verlieren, kann wohl nur jemand sagen, der bis zur Hochzeitsnacht Jungfrau geblieben ist.”

So wie die Kalifornierin und ihr Mann Daniel, die sich im Dezember 2015 das Ja-Wort gaben. Beide hatten laut Wilson bis dahin noch nie Sex gehabt. 

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“Es macht meiner Meinung nach einen großen Unterschied, ob man diese sehr intime Erfahrung mit jemandem teilt, der einem nichts versprochen hat, oder mit jemandem, der sich für’s Leben mit dir gebunden hat.”

Was sich körperlich zwischen den Partner abspielt, sei zwar dasselbe, “aber emotional und mental ist es etwas völlig anderes.”

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Sex mit dem richtigen Partner ist großartig

Auf die Sorge der Nutzerin, dass der Sex schmerzvoll sein und dadurch die gesamten Flitterwochen ruinieren könnte, ging Wilson ebenfalls ein.

Ein Freund hatte der Nutzerin offenbar erzählt, dass sie eine ganze Woche lang nicht gehen können würde

“Ja, es wird wahrscheinlich weh tun”, vermutet Wilson. Bei ihr sei es so gewesen. “Aber das ist doch normal und völlig okay.”

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Peinlich sei ihre Hochzeitsnacht jedoch nicht gewesen. 

“Ja, es wird wahrscheinlich weh tun. Aber das ist doch normal und völlig okay.”

Die Amerikanerin glaubt, dass einige Frauen ihren ersten Sex als seltsam empfinden, weil sie zu viele offene Fragen und Ängste haben – sie fürchten schwanger zu werden, sich eine Geschlechtskrankheit einzufangen, oder etwas falsch zu machen.

Diese Sorgen habe sie nicht gehabt. “Wenn man sich schwört, dass man das ganze Leben lang zusammen bleiben will, verändert das alles”, sagt Wilson. 

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Ob man an die Institution der Ehe glaubt oder nicht, Wilsons Erfahrung zeigt einmal mehr, dass Sex eine wunderbare Sache sein kann, wenn man den richtigen Partner gefunden hat.

Einen, dem man vertraut und mit dem man sich wohl fühlt. Einen, der einem ein Gefühl von Sicherheit gibt.

Einen Partner, den man aufrichtig liebt. 

(fk)