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15/06/2018 11:42 CEST | Aktualisiert 15/06/2018 13:39 CEST

Klose spricht über WM-Quartier 2014: "Keine Lust auf Özil und Boateng"

Auch bei der WM 2018 ist Klose dabei. Dieses Mal aber nicht mehr als Spieler, sondern als Mitglied des Trainerstabs.

  • Fußballer Miroslav Klose hat als Teil der deutschen Nationalmannschaft vor vier Jahren den Weltmeistertitel geholt.
  • Für Klose steht fest: Ihr Mannschaftsquartier habe viel zum Erfolg der Elf beigetragen.
  • Im Video oben seht ihr das aktuelle Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Russland. 

Bei der Weltmeisterschaft 2014 wurde der Nationalstürmer Miroslav Klose als Held gefeiert: Glücklich, berauscht und mit Tränen in den Augen stand er nach dem gewonnen Finale auf dem Rasen. Der Fußballer feierte den WM-Sieg mit der deutschen Nationalmannschaft.

Auch bei der WM 2018 in Russland ist Klose dabei. Dieses Mal aber nicht mehr als Spieler, sondern als Mitglied des Trainerstabs von Bundestrainer Joachim Löw.

In einem Interview mit der Nachrichtenseite “Welt” erzählte Klose, dass er daran glaube, dass der Teamgeist ein wichtiger Aspekt für den WM-Sieg war. Dieser hätte sich besonders in den Mannschaftsquartieren entwickelt.

Für den Fußballer war klar: “Da hat alles gepasst.”

Klose: “Wir waren immer irgendwie zusammen und haben viel miteinander geredet”

Zudem sprach er über das gemeinsame Zusammenleben mit den anderen Fußballern im Camp: “Es war klasse dort. Da gab es diesen Innenhof, auf dem wir uns immer getroffen, etwas gespielt, ferngeschaut oder uns ausgetauscht haben.”

Weiter: “Wir waren quasi immer irgendwie zusammen und haben echt viel miteinander geredet. Da wurde über Gegner gesprochen, über bestimmte Spieler oder Situationen. Das war toll.”

Da es im Camp vier Wohngemeinschaften gab, brauchte die Nationalelf für jede Einheit einen sogenannten Hausmeister. Für ein Quartier übernahm Klose die Verantwortung. Im Gegenzug durfte er sich seine Mitbewohner aussuchen.

Klose: “Ich hatte keine Lust auf die sogenannten ‘Gangster’ wie Özil und Boateng”

Für den Fußballer ein Glück: “Gott sei Dank (...) konnte ich mir meine Mitbewohner aussuchen – mit Roman Weidenfeller, Toni Kroos und Mario Götze. Mit ihnen habe ich mir Leute ins Haus geholt, von denen ich wusste, dass sie auch früh ins Bett gehen.

Klose gab außerdem zu: “Ich hatte keine Lust auf die laute Musik und die sogenannten ‘Gangster‘, wie Mesut (Özil – d. R.) oder Jérôme (Boateng – d. R.). Ich weiß nicht, ob ich so ruhig hätte schlafen können, wenn einer von ihnen in meinem Haus gewesen wäre. Ehrlich, das war wirklich ein super Camp.”

Die Nationalmannschaft ist schon nach Russland geflogen

Die aktuellen Bilder der Nationalmannschaft beweisen schon: Bei den Spielern herrscht gute Stimmung.

Kaum ist die Weltmeisterschaft 2018 gestartet, schon postete Thomas Müller ein ausgelassenes Bild der Crew aus dem Flugzeug. 

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Und auch Torwart Manuel Neuer zeigte in seiner Instagram-Story, dass er sich bereits auf die Weltmeisterschaft 2018 eingestimmt hat. Natürlich schaute er dazu das erste Spiel von Russland gegen Saudi Arabien.

Instagram / Manuel Neuer
Ob er hier seine Gegner analysierte? 

Auf die Frage, wie Miroslav Klose die Chancen hinsichtlich der Titelverteidigung sehe, sagte er, dass er “richtig viel Potenzial im Team” sehe und die “Spieler eine richtig gute Einheit bilden”.

Dennoch seien die Gegner niemals zu unterschätzen.

Daher blieb der Fußballer pragmatisch bei seiner Antwort: “Jeder Gegner wird ans Limit gehen. Da müssen wir gegen halten und kämpfen.”

(lm)