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01/03/2019 11:33 CET | Aktualisiert 01/03/2019 11:33 CET

Kaschmir – der gefährlichste Konflikt der Welt

Wie ein Terror-Anschlag die jüngste Kaschmir-Krise auslöste – und wie Indiens Premier Modi den Angriff für seinen Wahlkampf ausschlachtet.

Getty / huffpost

Die Spannungen im Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan haben in den vergangenen Tagen immer weiter zugenommen. Nach dem schwersten Anschlag auf indische Sicherheitskräfte in Pulwama griff Indien ein angebliches Terror-Camp der mutmaßlichen Drahtzieher nahe der pakistanischen Stadt Balakot an. Pakistan schoss daraufhin zwei indische Kampfflugzeuge ab.

Seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indien und seiner Trennung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 beanspruchen die beiden Länder Kaschmir für sich. Mehrere muslimische Rebellen-Gruppen kämpfen dafür, dass die Region zu Pakistan gehört, Separatistengruppen wollen die Unabhängigkeit, die indische Armee geht hart gegen alle Aufständischen vor. Was den Konflikt so gefährlich macht: Mit Indien und Pakistan stehen sich hier zwei Atommächte gegenüber.

In der HuffPost erklärt die indische Schriftstellerin Arundhati Roy (“Der Gott der kleinen Dinge”) die Hintergründe des Konflikts – und rechnet mit dem indischen Premierminister ab.  

Mit seinem rücksichtslosen “präventiven” Luftangriff in der Nähe der Stadt Balakot in Pakistan hat der indische Premierminister Narendra Modi versehentlich das erreicht, was frühere indische Regierungen stets zu verhindern versuchten.

Seit 1947 hat die indische Regierung jeden Vorschlag, den Kaschmir-Konflikt durch ein internationales Schiedsverfahren zu lösen, abgewehrt und darauf bestanden, dass es sich um eine “interne Angelegenheit” handele.

Indem Modi nun aber Pakistan zu einem Gegenschlag zwang und damit Indien und Pakistan zu den einzigen Atommächten in der Geschichte machte, die sich gegenseitig direkt bombardiert haben, hat der indische Premierminister den Kaschmir-Streit internationalisiert.

Er hat der Welt gezeigt, dass Kaschmir der potenziell gefährlichste Ort der Welt ist, weil der Streit dort einen Atomkrieg auslösen könnte. Jede Person, jedes Land und jede Organisation, die sich Sorgen vor dem Ausbruch eines Atomkriegs macht, hat nach den Ereignissen der vergangenen Tage das Recht einzuschreiten und alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um eine Eskalation des Konflikts zu verhindern.

Wie ein Terroranschlag die jüngste Kaschmir-Krise auslöste

Für alle, die den Hintergrund der jüngsten Militäraktionen nicht kennen: Am 14. Februar 2019 griff Adil Ahmad Dar, ein 20-jähriger kaschmirischer Selbstmord-Attentäter, in Pulwama in der Region Kaschmir einen Konvoi von 2500 Soldaten an. Der Attentäter, so hieß es, habe der pakistanischen Jaish-e-Mohammad, einer islamistischen Gruppe von Mudschahedin, angehört.

Der Angriff, bei dem mindestens 40 Männer getötet wurden, war ein weiteres abscheuliches Kapitel in der fortschreitenden Tragödie um Kaschmir.

Seit 1990 wurden mehr als siebzigtausend Menschen in diesem Konflikt getötet, Tausende “verschwanden”, Zehntausende wurden gefoltert und Hunderte Jugendliche verstümmelt und geblendet. Die Zahl der Todesopfer in den vergangenen zwölf Monaten ist die höchste seit 2009.

Jeden Tag könnte es einen weiteren Angriff geben

Je nachdem, durch welche Linse man diesen Konflikt betrachtet, werden die Rebellen “Terroristen”, “Militante”, “Freiheitskämpfer” oder “Mudschaheddin” genannt. Die meisten Bewohner von Kaschmir nennen sie “Mudschaheddin”, das arabische Wort für Kämpfer.

Stirbt ein Mudschaheddin im Kampf, werden Hunderttausende von Menschen – ob sie mit den Methoden der Islamisten einverstanden sind oder nicht – zu seiner Beerdigung gehen, um für ihn zu trauern und sich von ihm zu verabschieden.

Die meisten der Zivilisten, die im vergangenen Jahr getötet wurden, brachten sich selbst in Gefahr, um den von Soldaten in die Enge getriebenen Militanten die Flucht zu ermöglichen.

TAUSEEF MUSTAFA via Getty Images
Indische paramilitärische Soldaten in Kaschmir. 

In dieser langwierigen, blutgetränkten Saga ist der Bombenanschlag von Pulwama der bisher tödlichste und grausamste Angriff. Im Kaschmir-Tal gibt es Hunderte, wenn nicht Tausende von jungen Männern wie Adil Ahmed Dar.

Sie wurden in den Krieg hineingeboren, sie erlebten Schrecken, die sie so verängstigten, dass sie bereit sind, ihr Leben für die Freiheit zu opfern. Jeden Tag könnte es einen weiteren Angriff geben, schlimmer oder weniger schlimm als der Angriff von Pulwama.

Die Frage nach dem Anschlag von Pulwama war: Wird die indische Regierung es zulassen, dass die Taten dieser jungen Männer das Schicksal dieses Landes und des gesamten Subkontinents bestimmen?

Dass Pakistan ist die Militanten unterstützt ist ein offenes Geheimnis

Der indische Premierminister Narendra Modi hat diese Frage mit seiner Reaktion auf den Anschlag mit Ja beantwortet. Er hat den Militanten tatsächlich die Kraft verliehen, Einfluss auf unsere Zukunft zu nehmen. Der junge Pulwama-Bomber hätte keinen größeren Erfolg erzielen können.

Die Inder sind stolz auf ihren eigenen Kampf für die Unabhängigkeit von der britischen Krone und sie verehren jene, die diesen Kampf geführt haben. Aber die meisten Inder haben seltsam wenig Verständnis für die Kaschmiris, die für ihre Unabhängigkeit kämpfen.

Der bewaffnete Kampf in Kaschmir gegen das, was die Menschen dort als “indische Herrschaft” bezeichnen, dauert nun seit fast dreißig Jahren an. Dass Pakistan (früher offiziell und heute meist durch nichtstaatliche Akteure) den Kampf mit Waffen, Männern und Logistik unterstützt, ist kein Geheimnis. Es ist auch kein Geheimnis, dass keiner der Militanten im Kriegsgebiet Kaschmir operieren könnte, wenn er nicht die Unterstützung der lokalen Bevölkerung hätte.

► Wer bei klarem Verstand geht ernsthaft davon aus, dass dieser höllisch komplizierte, höllisch grausame Krieg durch einen einmaligen, hastig ausgeführten, theatralischen “chirurgischen Schlag” gelöst oder gar abgeschwächt würde?

Mehr “Wahlkampf” als “Präventivschlag”

Ein ähnlicher “Schlag” geschah nach dem Angriff auf ein Lager der indischen Armee in Uri 2016 – und er brachte wenig mehr, denn als Inspiration für einen Bollywood-Actionfilm zu dienen. Die Schläge nahe der Stadt Balakot in dieser Woche wiederum scheinen von diesem Film inspiriert worden zu sein. Und jetzt berichten die Medien, dass sich die Bollywood-Produzenten bereits um die Rechte des Namens “Balakot” für ihr nächstes Filmprojekt bemühen.

► Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass diese absurde Geschichte mehr nach “Wahlkampf” als “Präventivschlag” aussieht. Im April oder Mai – das genaue Datum steht noch nicht fest – werden die Inder ein neues Parlament wählen, Modi hofft auf eine neue Amtszeit.

Fayaz Aziz / Reuters
Das Dorf, das Indien angegriffen hat. 

Es ist zutiefst respektlos, wenn der Premierminister dieses Landes seine gewaltige Luftwaffe dazu drängt, gefährliche Theateraufführungen durchzuführen, um das Vertrauen der Wähler zu gewinnen.

Denn der Konflikt auf dem Subkontinent ist genauso tödlich, wie er zu sein scheint. Kaschmir ist die am stärksten militarisierte Zone der Welt, in der schätzungsweise eine halbe Million indischer Soldaten stationiert sind.

Neben dem Inlands- und Auslandsgeheimdienst und dem Nationalen Nachrichtendienst führen die uniformierten Kräfte – die Armee, die Grenzsicherheitskräfte, die Zentralreservepolizei (und natürlich die Jammu- und Kaschmirpolizei) – jeweils ihre eigene Geheimdienstarbeit durch.

Die Menschen in Kaschmir leben in Angst vor Spitzeln, Doppelagenten und Dreifachagenten. Alte Schulfreunde, Familienmitglieder – jeder könnte ein Agent sein.

Modi schlachtet den Terroranschlag für den Wahlkampf aus

Der Gouverneur von Jammu und Kaschmir nannte den Angriff des Selbstmordattentäters in Pulwama das Ergebnis eines “Versagens der Geheimdienste”. Einige unerschrockene Medienportale berichteten, dass die Polizei von Jammu und Kaschmir tatsächlich einen Alarm zu einem möglichen Angriff ausgelöst hatte.

► Aber niemand in den Medien scheint sich übermäßig Gedanken darüber zu machen, warum die Warnung ignoriert wurde und wo in der Befehlskette das Versagen stattfand. Denn: Wenn es Warnungen vor einem Anschlag gab – warum hat niemand versucht, ihn zu verhindern?

► Stattdessen wurde der Pulwama-Angriff zur perfekten Gelegenheit für Narendra Modi, das zu tun, was er am besten kann: sich aufzuspielen. Viele von uns, die vor Monaten vorhergesagt hatten, dass eine BJP – Modis Partei –, die ihre politische Basis verliert, kurz vor den Wahlen einen Feuerball vom Himmel holen würde, mussten mit Entsetzen feststellen, dass unsere Vorhersage wahr wurde.

Wir beobachteten, wie die regierende Partei von Modi die Pulwama-Tragödie geschickt in ein Wahlkampfmanöver umwandelte.

“Irre Orgie des triumphalen Nationalismus”

Unmittelbar nach dem Pulwama-Angriff, als wütende Mobs Kaschmiris angriffen, die auf dem indischen Festland arbeiteten und studierten, schwieg Modi und reagierte erst, nachdem der Oberste Gerichtshof sagte, dass es die Pflicht der Regierung sei, diese Menschen zu schützen.

Nach dem Luftangriff auf Balakot erschien er dagegen blitzschnell im Fernsehen, um sich für den Luftangriff zu rühmen; als hätte er persönlich die Flugzeuge geflogen und die Bomben abgeworfen.

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Narendra Modi. 

Sofort machten sich Indiens rund vierhundert 24/7-Nachrichtensender, die meisten von ihnen sind sehr parteiisch, daran, diese “Leistung” Modis zu feiern und damit den Effekt noch zu verstärken.

Mit alten Videos und gefälschten Fakten veranstalteten die schreienden Nachrichtensprecher eine irre Orgie des triumphalen Nationalismus, indem sie behaupteten, die Luftangriffe hätten eine Jaish-e-Mohammad- “Terrorfabrik” zerstört und mehr als dreihundert “Terroristen” getötet.

Am nächsten Morgen erschienen selbst die nüchternsten nationalen Zeitungen mit lächerlich-peinlichen Schlagzeilen. Der “Indian Express” schrieb zum Beispiel: “Indien schlägt den Terror, tief in Pakistan.”

Unterdessen berichtete die Nachrichtenagentur  Reuters, die einen Journalisten an den Ort in Pakistan schickte, an dem die Bomben tatsächlich gefallen waren, nur über Schäden an Bäumen und Felsen und Verletzungen eines Dorfbewohners. Die Agentur Associated Press berichtete Ähnliches.

Die “New York Times” schrieb: “Analysten und Diplomaten in Neu Delhi sagen, dass das Ziel der Angriffe der indischen Luftangriffe unklar sei, da alle Terrorgruppen, die entlang der Grenze operierten, in den vergangenen Tagen verschwunden wären, nachdem Premierminister Narendra Modi aus Indien Vergeltungsmaßnahmen wegen des Angriffs auf Kaschmir versprochen hatte.”

Der Glanz des falschen Sieges verblasste schnell

Die indischen Mainstream-Medien haben den Reuters-Bericht nicht erwähnt. Für den Großteil der indischen Wähler, die die “New York Times” nicht lesen, hatte ihr Premierminister – mit seiner berühmten, angeblich 1,4 Meter breiten Brust – den Terrorismus für immer besiegt.

Zumindest für den Moment sah es so aus, als hätte Modi seine politischen Gegner völlig überrumpelt. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als auf Twitter die tapferen indischen Piloten zu loben. In der Zwischenzeit machten Modi und seine Männer Wahlkampf. Seine Gegner und Dissidenten wurden von Trollen im Internet angegriffen und von ihnen beschuldigt, anti-national zu sein. Viele Kritiker schwiegen auch einfach, wohl aus Angst vor dem Lynchmob, der an jeder Straßenecke in Nordindien zu lauern scheint.

Aber die Dinge können sich innerhalb eines Tages ändern.

Der Glanz des falschen Sieges verblasste schnell, nachdem Pakistan zurückschlug, ein indisches Kampfflugzeug abschoss und Abhinandan Varthaman, einen Piloten der indischen Air Force, festnahm. In dem Moment schienen die Wahlaussichten der BJP schon deutlich weniger rosig.

Aber ganz abgesehen davon, dass gerade Wahlkampf ist – Modis Taten sind unverzeihlich. Er hat das Leben von mehr als einer Milliarde Menschen gefährdet und den Krieg in Kaschmir in die Wohnzimmer der einfachen Inder gebracht.

Modis Regierung hat die Seele Indiens tief verletzt

Der Wahnsinn, der sich derzeit von früh bis abends im Fernsehen abspielt, soll die Menschen ihre Sorgen, ihre Arbeitslosigkeit, ihren Hunger, die Schließung ihrer kleinen Unternehmen, die drohende Gefahr der Vertreibung aus ihren Häusern, ihre Forderungen nach einer Untersuchung des mysteriösen Todes von Richtern, vergessen lassen. Vergessen sollen sie auch einen der größten, korruptesten Verteidigungsdeals in der Geschichte Indiens und ihre Sorgen, dass sie, wenn sie Muslime, Dalit oder Christen sind, angegriffen oder getötet werden könnten.

Stattdessen sollen sie im Namen des Nationalstolzes für genau die Menschen stimmen, die ihnen diesen Wahnsinn  eingebrockt haben.

Modis Regierung hat die Seele Indiens tief verletzt. Es wird Jahre dauern, bis wir wieder gesund sind. Damit dieser Prozess überhaupt beginnen kann, müssen wir dafür stimmen, diese gefährlichen, nach Spektakel dürstenden Scharlatane aus dem Amt zu entfernen.

► Wir können es uns nicht leisten, einen Premierminister zu haben, der aus einer Laune heraus das Rückgrat der Wirtschaft eines Landes mit einer Milliarde Menschen gebrochen hat, indem er über Nacht erklärte, ohne jemanden zu konsultieren, dass 80 Prozent der Währung dieses Landes kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr sind. Wer in der Geschichte hat das jemals getan?

Hintergrund: 2016 erklärte die indische Regierung 500 und 1000 Rupie-Scheine für wertlos. Die Bürger sollten sie gegen neue Scheine eintauschen. Das Ziel der Regierung war, gegen Steuerflucht und Schwarzmarkgeschäfte vorzugehen. Die Aktion verursachte aber großes wirtschaftliches Chaos und wurde von Experten als wirkungslos kritisiert. Bei Tumulten vor Banken starben mehrere Menschen.

► Wir können keinen Premierminister haben, der einen Film über sich in einem Nationalpark dreht, während eine riesige Krise das Land heimsucht. Und der dann leichtfertig erklärt, dass er die Entscheidung darüber, was als nächstes passieren soll, der “Sena”, also der Armee, überlässt.

(Anmerkung der Redaktion: Ob Modi tatsächlich kurz nach dem Terrorangriff von Pulwama in aller Ruhe einen Film über sich dreht, ist umstritten.)

Welcher demokratisch gewählte Führer der Geschichte hat das jemals getan?

Modi muss gehen. Die streitsüchtige, gespaltene, instabile Koalitionsregierung, die an seine Stelle treten könnte, ist kein Problem. So ist eben Demokratie. Aber selbst eine solche Regierung wäre intelligenter und weniger leichtsinnig als die Modis.

Der Kaschmir-Konflikt kann jederzeit zu einem Atomkrieg führen

Bleibt die Sache des von Pakistan gefangen genommenen Air-Force-Kommandanten. Was auch immer die Meinung von irgendjemandem über ihn ist oder über die Rolle, die Pakistan im Kaschmir-Konflikt gespielt hat: Imran Khan, der Premierminister von Pakistan, hat während dieser Krise mit Würde und Ehrlichkeit gehandelt.

Die indische Regierung hat zu Recht gefordert, dass Varthaman alle Rechte gewährt werden, die die Genfer Konvention einem Kriegsgefangenen gewährt. Es war richtig, zu fordern, dass das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Zugang zu ihm erhält, während er sich in pakistanischer Obhut befindet. Premierminister Imran Khan hat inzwischen  angekündigt, dass der Kommandant als Geste des guten Willens freigelassen wird.

Vielleicht kann Indien seinen politischen Gefangenen in Kaschmir und im Rest des Landes die gleiche Höflichkeit entgegenbringen: Schutz ihrer Rechte im Rahmen der Genfer Konvention und Zugang zum IKRK?

Der Krieg, in dem wir uns befinden, ist kein Krieg zwischen Indien und Pakistan. Es ist ein Krieg, der in Kaschmir geführt wird, aber der sich zum Ausgangspunkt eines Krieges zwischen Indien und Pakistan entwickeln könnte. Die unsägliche Gewalt in Kaschmir und der moralische Verfall, der damit einhergeht, kann uns jederzeit in einen Atomkrieg verwickeln.

Um dies zu verhindern, muss der Konflikt in Kaschmir angegangen und gelöst werden. Das kann nur gelingen, wenn Kaschmiris die Chance erhalten, der Welt frei und furchtlos zu sagen, wofür sie kämpfen und was sie wirklich wollen.

Liebe Welt, finde einen Weg, um das möglich zu machen.

Dieser Artikel erschien zuerst bei der indischen Ausgabe der HuffPost und wurde ins Deutsche übersetzt.