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02/01/2019 13:05 CET | Aktualisiert 02/01/2019 13:05 CET

Julia unterwegs - mit Fokus auf's Matterhorn

Foto: MM
Gemütlich in der Lobby des Designhotels Matterhorn Focus

First things first: ja, hier ist der Name Programm. Das Hotel Matterhorn Focus liegt an einem Ort von Zermatt, von dem man den Hausberg nur allzu gut fokussieren kann. Was für ein Gefühl, wenn das erste, das man morgens vom Schlafzimmer aus sieht, die in Morgenröte getauchte Spitze des Berges ist. Das allein reicht in dem autofreien Walliser Bergdorf allerdings nicht aus, um zu bestechen. Schließlich ist das Hörnli in der ganzen Region das Leitmotiv.

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Direkt am Lift gelegen ist das Matterhorn Focus eine gute Wahl für Pistenfans

Die direkte Nähe zum Skilift ist somit ein weiteres deutliches Plus. Keine zwei Minuten dauert der Weg in die Bergbahn. Wer wie ich noch schwere Skistiefel gewohnt ist oder gar die Skier der Familie schleppt, weiß das zu schätzen. Doch das Matterhorn Focus ist deutlich mehr als seine Lage.

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Eine kleine aber feine Feuerstelle macht den Barbereich kuschelig warm

Das Viersternehaus besticht vor allem durch sein individuelles Design. Urigier Bergcharme, vertreten durch Holzoptik und Exponate wie antike Bergschuhe, wurden stilvoll mit modernen Elementen kombiniert. Überdimensionierte Lüster strahlen einem an verschiedensten Orten in viereckigen Glasinstallationen entgegen; die Feuerstelle wirkt aufgeräumt und klar.

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Der Zermatter Künstler Heinz Julen hat dem Hotel Matterhorn Focus sein prägendes Design verliehen

Das ganze Team ist überaus herzlich, so mache Kollegin backt in ihrer Freizeit Gratis-Plätzchen für die Gäste und legt das Rezept für zu Hause gleich dazu. Und überhaupt überrascht das Thema Kulinarik: Obwohl kein Abendessen angeboten wird, kann der Wintersportler ordentlich Energie tanken.

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Ein Tagtraum: der Blick auf den Hausberg aus dem Schlafzimmer

Das Frühstücksbuffet ist vielseitig, den ganzen Tag über gibt es Snacks zu erwerben und am Nachmittag stehen allerlei gratis Sandwiches und süße Köstlichkeiten an der Teestation bereit. Ein gut gefüllter Kühlschrank wartet mit Cola, Rivella und anderen Softdrinks auf die Gäste; an der Bar gibt es von Cocktails über frische Smoothies alles was das Herz begehrt. Und wer will, darf auch den Pizza-Service kommen lassen.

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Liebe zum Detail macht das Hotel zu einem Schmuckstück

Die Zimmer spiegeln die Stilsicherheit des ganzen Hauses wieder. Gläserne Schränke mit ausreichend Hängemöglichkeit tragen zum individuellen Erscheinungsbild bei, während Möbel in Kuhfell-Optik einen gelungenen Kontrast bieten. Wer friert, darf gern zur Kuscheldecke greifen...

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Ein gläserner Schrank macht den Blick auf die eigene Garderobe jederzeit möglich

... oder einfach ein paar Stockwerke tiefer in die Sauna gehen. Innen- und Außenwhirlpool, ein Solebad, eine finnische Sauna sowie einen Ruheraum mit warmen Liegestühlen helfen den Muskelkater von der Skipiste zu bekämpfen. Auf Anfrage sind auch Massagen und Schönheitsanwendungen buchbar.

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Im modernen Pool mit Innen- und Außenbereich ist Planschen erlaubt

Und weil der erste und der letzte Eindruck bekanntlich im Gedächtnis bleiben, wird auch hier für ein außergewöhnliches Erlebnis gesorgt: Das Hotel wird mit dem E-Mobil durch einen Tunnel von der Talstation der Kleinmatterhorn-Seilbahn aus erreicht. Ein 30 Meter hoher Fahrstuhl verbindet den urigen Gang mit dem Hotel. Ungewöhnlicher geht’s nicht. Zumindest nicht so komfortabel.

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Die An- und Abreise mit dem E-Mobil durch den Tunnel ist schon fast im James Bond Style