ELTERN
12/03/2018 12:17 CET | Aktualisiert 12/03/2018 15:54 CET

Tolle Aktion: Dieser Mann hat ausgerechnet, wie wertvoll seine Frau ist

"Ich kann mir meine Frau gar nicht leisten."

Facebook / Steven Wade Nelms
Ehemann Steven (rechts im Bild) zeigt mit einer Rechnung, wie wertvoll seine Frau in der Hausmutter-Rolle ist.
  • Viele Mütter kehren kurze Zeit nach der Geburt ihres Kindes zurück zum Arbeitsplatz
  • In einer eindrucksvollen Rechnung zeigt ein Ehemann jetzt, dass eine Hausfrau genauso viel wert ist wie eine Berufstätige

Viele Frauen stehen vor der Frage: Mutterzeit nutzen oder nach der Geburt des Kindes zurück zur Arbeit. Dabei steht der finanzielle Aspekt im Fokus: Wer kann es sich leisten, daheim beim Baby zu bleiben?

► Steven Wade Nelms aus Dallas im US-Bundesstaat Texas ging dieser Frage nach.

In seinem Blog “We are glory” überlegt sich der Mann, ob die Familie es sich leisten könnte, dass seine Frau zu Hause bleibt. Und noch mehr: Er berechnet, wie viel seine Frau leistet und – in Geldbeträgen gerechnet – wert ist. Um die Antwort auf die Frage zu bekommen, listet der Mann alle anfallenden Kosten auf.

So viel Geld müsste man der Mutter zahlen, hätte man sie für den Job eingestellt

Für eine Vollzeit-Nanny müsste Steven umgerechnet 33.556 Euro im Jahr ausgeben. Dazu kommen 4757 Euro für eine professionelle Reinigungskraft.

Für einen persönlichen Einkäufer müsste Steven 12.373 Euro zahlen – und nochmals 11.419 Euro für einen Koch, der jeden Tag eine warme Mahlzeit auf den Tisch stellt. Weil seine Frau auch die Haushaltskasse organisiert, rechnet Steven 3567 Euro Unkosten für eine mögliche Finanzplanerin mit ein. Für einen persönlichen Begleit-Service müsste der Mann nochmals 823 Euro ausgeben. Und die Wäsche muss auch noch gemacht werden: Hierfür würden 1187 Euro anfallen.

► Macht 62.017 Euro – und dass ohne Krankmeldungen oder bezahlten Urlaub.

Stevens Frau zweifelt an ihrem “Wert”

Mit dieser Hochrechnung will Steven seiner Frau zeigen, wie viel sie tatsächlich leistet. Denn sie fühle sich noch immer schlechter, weil ihr Mann arbeiten gehe, während sie zuhause sitze.

Steven kommt in seinem Blog aber zu einem anderen Urteil: “Tatsächlich deckt mein Einkommen bei weitem nicht, was meine Frau für diese Familie leistet. Ich kann mir meine Frau gar nicht leisten. Auf diese komische Art will ich sagen, wie sehr ich es wertschätze, was sie alles für uns macht. Sie ist die Mutter meines Kindes und steht immer hinter mir.”

► Mit dieser Aktion trifft der junge Mann einen Nerv – und zeigt, dass Hausfrauen sich guten Gewissens gleichgestellt zu berufstätigen Elternteilen fühlen können.

 

(jds)