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05/08/2018 07:04 CEST | Aktualisiert 05/08/2018 20:12 CEST

Jan Ullrich festgenommen: Jetzt erklärt Til Schweiger, was passiert war

"Vielleicht war das was Gutes, was jetzt passiert ist. Ich bin davon überzeugt.”

  • Til Schweiger hat den Hergang des Streits mit Jan Ullrich geschildert.
  • Schweiger sagte demnach zu Ullrich: “Von jetzt an bist du nicht mehr mein Freund“.
  • Was Til Schweiger außerdem zu Ulrich gesagt haben soll, seht ihr auch im Video oben.

Es war eine Eskapade, die Aufsehen erregte.

Der frühere Radprofi Jan Ullrich ist auf Mallorca nach einer Auseinandersetzung auf dem Grundstück des Schauspielers Til Schweiger in Polizeigewahrsam genommen worden.

In der “Bild am Sonntag” schildert Til Schweiger nun, was genau vorgefallen war.  “Er kam übers Tor, was wir nicht gesehen haben, weil wir im Poolhäuschen ein Musikvideo angesehen haben.

Er ging sofort mit einem Besenstil auf einen Freund von mir los. Ich habe die Polizei gerufen. Die kam dann auch, hat ihn in Handschellen abgeführt.”

“Du bist nicht mehr mein Freund”

“Bevor die Polizei kam, habe ich zu ihm gesagt: Von jetzt an bist du nicht mehr mein Freund“, so Schweiger. “Ich kenne Jan, seit er vor zwei Jahren nebenan eingezogen ist. Mein Tor war immer offen.“

Doch dann habe sich dieser verändert, sei regelrecht abgestürzt. Schweiger stellte den Freund zur Rede: “Es ist doch deine Verantwortung als Vater, dass du so alt wirst wie möglich. Deine Kinder lieben und brauchen dich. Seine Freunde und ich haben so oft auf ihn eingeredet. Du musst einen Entzug machen. Du verlierst dein ganzes Leben.“

Til Schweiger macht sich Sorgen

Doch Ullrich habe einfach weitergemacht. Schweiger macht sich große Sorgen um seinen Freund: “Vielleicht war das was Gutes, was jetzt passiert ist. Ich bin davon überzeugt.”

Schweiger weiter:

“Das Einzige, was Jan helfen kann, ist, dass er zusammenbricht, sodass er dabei nicht stirbt, aber eingewiesen wird und einen Entzug macht. Ich wünsche mir, dass er aus dem Knast direkt in einen Entzug geht und zu dem Menschen zurückkehrt, der er eigentlich ist. Nämlich ein herzensguter, liebenswerter, großzügiger Mensch, der seine Kinder abgöttisch liebt und seine Frau eigentlich auch.“