POLITIK
18/02/2018 16:15 CET | Aktualisiert 18/02/2018 16:15 CET

Münchner Sicherheitskonferenz: Netanjahu warnt Iran vor Eskalation in Nahost

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Iran mit scharfen Worten vor einer Eskalation im Nahen Osten gewarnt. 

Das ist passiert: 

► Bei seiner ersten Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz präsentierte Netanjahu am Sonntag das Trümmerteil einer abgeschossenen Drohne, die aus dem Iran stammen soll. 

► An die Adresse des iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Sarif sagte er: “Herr Sarif erkennen sie das? Es gehört ihnen.”

Sarif solle eine Botschaft an die “Tyrannen in Teheran” mitnehmen: “Stellen Sie unsere Entschlossenheit nicht auf die Probe.”

Darum ist es wichtig: 

Netanjahu rief die Weltgemeinschaft auf, sich dem Iran entgegenzustellen: “Der Iran ist immer noch eine große Gefahr.” Der isrealische Präsident verglich das iranische Regime sogar mit dem in Nazi-Deutschland. 

Der Iran hat seinen Einfluss im Nahen Osten enorm ausgeweitet. Das Land führt Stellvertreterkriege in Syrien und Jemen. Zudem hat es mit der libanesischen Hezbollah einen gefährlicher Verbündeten direkt an Israels Grenze. 

Mehr zum Thema: Die Revolution ist ausgeblieben – warum dem Iran dennoch ein enormer Wandel bevorsteht

Was ihr noch wissen müsst: 

Auf die Rolle Israels als Aggressor im Nahen Osten ging Netanjahu nicht weiter ein. Auf Fragen nach einer Zwei-Staaten-Lösung im Palästina-Konfikt ging der israelische Premier nicht ein.  

► Nur die Amerikaner könnten eine Lösung im Konflikt mit den Palästinensern ermöglichen, sagte Netanjahu.

(jkl)