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30/01/2019 15:41 CET | Aktualisiert 30/01/2019 15:43 CET

Hunde-Welpe wird durch brutalen Angriff entstellt – so geht es ihm heute

Der Hund führt heute ein glückliches Leben.

  • Die Hündin Mugsy wurde als Welpe durch eine Säure-Attacke schwer verletzt. 
  • Das entstellte Tier hat nun ein neues Zuhause gefunden. 
  • Im Video oben seht ihr, wie es Mugsy heute geht. 

Die Hündin Mugsy ist erst sieben Monate alt und hat bereits das Schlechte als auch das Gute im Menschen erlebt.

Sie wuchs als Welpe im Iran auf und musste dort Schreckliches erfahren. Als sie gerade einmal 40 Tage alt war, haben ihr Unbekannte Säure über ihren Kopf geschüttet. Das Tier überlebte die Attacke. 

Mugsys Gesicht ist seitdem entstellt. Ihr Oberkiefer ist seit der Attacke verschoben. Ihr fehlt die Nase und ein Auge. Ihr Lebenswille konnte dadurch aber nicht gebrochen werden. Das berichtet die kanadische Nachrichtenseite “Globalnews”.

Hunde-Welpe wurde mit Säure attackiert

Im Herbst 2018 hat sich das Leben für Mugsy drastisch verändert – und zwar zum Guten. Denn sie hat seitdem ein neues Zuhause gefunden. Die Kanadierin Sam Taylor aus Vancouver adoptierte die Hündin, nachdem sie von Mugsys Geschichte im Internet las.

Die kanadische Tierschutzorganisation Loved at Last Dog Rescue hatte über das Schicksal der Hündin berichtet. Taylor war gerade dabei für einen anderen Hund zu spenden, als sie auf die Geschichte von Mugsy stieß. Der kanadischen Nachrichtenseite “Globalnews” sagte sie:

“Nachdem ich ihre tragische Geschichte las, war mir klar, dass sie von dort weg musste. Auch um eine bessere medizinische Behandlung zu erhalten. Also entschied ich mich dazu, sie zu adoptieren.”

Mugsy ist nur knapp dem Tod entgangen

Nachdem Taylor alle Adoptionsunterlagen ausgefüllt hatte und einige Anrufe getätigt hatte, stand Mugsys Reise in den Westen nichts mehr im Weg. Am 12. Dezember 2018 waren Taylor und Mugsy dann endlich vereint und die Hündin hatte nun ein neues Zuhause, wie Taylor dem Nachrichtenportal weiter berichtete. Für Mugsy sollte das der Startschuss für ein neues Leben werden.

Dabei war die Hündin nur knapp dem Tod entgangen. Nach dem Säure-Angriff wollte ein örtlicher Tierarzt sie einschläfern. Freiwillige Helfer der Tierschutzorganisation Persian Paws Rescue und Loved at Last Dog Rescue setzten sich aber dafür ein, dass Mugsy operiert und nicht eingeschläfert wird. So konnte die Hündin überleben. 

Heute führt die Hündin ein glückliches Leben

Taylor erklärte, dass Mugsy heute eine glückliche Hündin sei. Sie sei lebensfroh und spiele mit anderen Hunden.Taylor sagte dem Newsportal:

“Ich glaube, dass ich und meine Familie Mugsy aufgenommen haben, hat auch uns sehr geholfen. Es ist ergreifend zu sehen, dass dieses Tier, dem so etwas Schlimmes passiert ist, immer noch in der Lage, ist Vertrauen aufzubauen.”

Es sind noch weitere Operationen notwendig, um die Genesung von Mugsy zu gewährleisten. Michael King, Spezialist für Tiermedizin, möchte in zwei weiteren Operationen das große Loch in Mugsys nasalem Atemweg zu zwei Nasenlöchern umwandeln. Dafür möchte er einen Teil ihrer Ohrspitze verwenden, da der Arzt für die Operation gesundes Gewebe benötigt. Die erste Operation ist für den 12. Februar geplant. 

Für die Operation fallen Kosten von 6100 Euro an, die Taylor mithilfe einer GoFundme-Kampagne bereits sammeln konnte. Auf Instagram postet sie außerdem regelmäßig Fotos von Mugsy. Dort dokumentiert sie das neue, glückliche Leben der Hündin.

(chr)