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29/01/2019 15:12 CET | Aktualisiert 29/01/2019 17:00 CET

Hunde-Rettung: Mann entdeckt Loch im Wald – als er reinsieht, wird er zum Helden

Der Hund hatte Glück, dass der Mann zufällig vorbei kam.

  • Ein Spaziergänger hat am Sonntag einer kleinen Hündin das Leben gerettet. 
  • Diese war in ein Loch gefallen und wäre ohne Hilfe wahrscheinlich erfroren. 
  • Im Video oben seht ihr die Rettungsaktion.

In den USA ist ein Spaziergänger zum Helden geworden. Der Amerikaner war am Sonntag in einem Waldstück in der Nähe von Kansas City, im US-Bundesstaat Missouri, unterwegs. 

Der Mann entdeckte ein Loch aus dem er ein Bellen hörte. Als er hineinsah, sah er einen kleine Hündin, die in einer drei Meter tiefen, betonierten Kammer unter der Erde gefangen war. 

Kleine Hündin fällt fast drei Meter tief

Laut einem Bericht des “Kansas City Star” fand der Mann, dessen Namen im Artikel nicht genannt wird, die kleine Chihuahua-Hündin gegen drei Uhr Nachmittags. Er kletterte auf einer Leiter zu dem Tier hinunter, um sich zu vergewissern, dass es dem Tier gut gehe. Dann kontaktierte er die Tier-Rettungsorganisation “Kansas City Pet Project”. 

Ein Mitarbeiter kam zu dem Fundort und nahm das verängstigte Tier in seine Obhut. Ein Video, das die Rettungsorganisation gestern auf Facebook veröffentlichte, zeigt die Rettungsaktion. 

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Mittlerweile befindet sich die kleine Hündin in Sicherheit. Das Tier muss wohl entlaufen und aus Versehen in das Loch gefallen sein. Wie lange es bereits alleine dort unten war, ist unklar. Die Sprecherin der Organisation, namens Tori Fugate, sagte dem Kansas City Star:

“Wir wissen nicht, wie lange sie bereits dort unten gefangen war. Aber wir sind überglücklich, dass sie jemand gefunden hat. Bei den kalten Temperaturen, die derzeit herrschen, hätte sie nicht lange überlebt.”

Das Tier überlebte den Sturz unverletzt

Die Hunderetter kümmerten sich um die knapp drei Jahre alte Hündin. Ärzte untersuchten das Tier und stellten keine Brüche fest. Die Hündin sei aber unterernährt gewesen.

Nun bitten die Tierretter in einem Facebook-Post um Spenden. Stand heute haben acht Personen bereits über 120 Euro gespendet.

Die Tierschützer fanden bei der Hündin keine Marke oder Chip. Da sie also den Besitzer nicht ausfindig machen konnten, wollen sie sie zur Adoption freigeben und suchen derzeit einen passendes neues Zuhause für sie.