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24/12/2018 10:50 CET | Aktualisiert 24/12/2018 11:07 CET

Hunde: Polizisten stoppen Sprinter in Hannover – und retten acht Welpen

Die Tiere wurden mittlerweile an ein Heim übergeben.

  • Polizeibeamten haben in Hannover einen Transporter kontrolliert.
  • Sie retteten Hundewelpen und Tauben vor illegalem Tierhandel.
  • Im Video oben seht ihr einen Welpen, der von einem Soldaten mitten im Krieg gerettet wurde. 

Zeugen hatten der Polizei am Samstag ein verdächtiges Fahrzeug auf einem Tankstellengelände in Hannover gemeldet.

Vor Ort kontrollierten Polizeibeamte einen Mercedes-Sprinter mit bulgarischem Kennzeichen. Neun Personen hielten sich am Wagen auf.

In dem Fahrzeug fanden die Beamten insgesamt 50 Tauben und acht Hundewelpen, die offenbar für den illegalen Handel bestimmt waren.

Die vermeintlichen Besitzer waren 24 Jahre alt und legten offenbar gefälschte EU-Heimtierausweise vor. Zudem hatten sie noch Blanko-Ausweise dabei. Die Einsatzkräfte verständigten das Veterinäramt.

Polizei Hannover
Die Polizei rettete acht Hunde.

Nach Rücksprache mit einer Tierärztin eröffneten die Beamten ein Verfahren wegen des illegalen Handels mit Hundewelpen und stellten die Tauben sowie die Hundewelpen sicher.

Die Polizei warnt davor, Hunde oder andere Haustiere ohne Papiere zu kaufen

Die Verkäufer mussten vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro bezahlen. Im Anschluss aller polizeilicher Maßnahmen wurden sie vor Ort entlassen.

Die Tiere wurden mittlerweile an ein Tierheim übergeben.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

“Kaufen Sie keine Tiere ohne erforderliche Begleitpapiere – wie EU-Heimtierausweise oder Impfpass. Kaufen Sie niemals Tiere aus einem Pkw-Kofferraum heraus. Ein schlechter Gesundheitszustand ist ebenfalls ein Indikator für ein unseriöses Angebot. Verständigen Sie beim Anfangsverdacht sofort die Polizei”

 

(jkl)