NACHRICHTEN
20/04/2018 07:11 CEST | Aktualisiert 20/04/2018 07:12 CEST

Hunde bringen gefährliche Krankheit mit: Jetzt schlagen Tierärzte Alarm

Besonders in Spanien und Italien gilt es, vorsichtig zu sein.

Kerkez via Getty Images
Symbolbild.
  • Hundebesitzer sollten dieser Tage besonders vorsichtig sein
  • Eine Zecke, die Hundemalaria überträgt, breitet sich immer weiter aus.

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fährt, sollte sich vorher über die Gefahren informieren.

Der Bundesverband praktizierender Tierärzte empfiehlt Hundehaltern, dringend darauf zu achten, welche Parasiten es an ihrem Zielort gibt und gegebenenfalls entsprechende Vorbeugemaßnahmen zu ergreifen.

In einem Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ betonte Verbandssprecherin Astrid Behr, “Vierbeiner deutscher Reisender bringen aus Spanien, Italien und anderen südlichen Ländern immer mehr Krankheitsüberträger und die entsprechenden Erreger mit.“

Ein neuer Parasit macht sich breit

Besonders gefährlich sei die Auwaldzecke, die lange in Deutschland unbekannt war und nun zuletzt in Ostwestfalen auftauchte. Der Parasit gilt als Überträger des Erregers der gefährlichen Hundemalaria.

Diese Zeckenart sei ursprünglich in mediterranen Ländern heimisch, sagte Behr. Inzwischen sorge sie aber auch in Deutschland dafür, dass jährlich mehrere tausend Hunde an der gefährlichen Infektion erkrankten.

Dabei werde diese spezielle Zecke zunehmend auch in nördlichen Bundesländern heimisch. So sei erst jüngst in Bielefeld der Fall eines infizierten Labrador Retrievers bekannt geworden, der Ostwestfalen-Lippe niemals verlassen hatte.