LIFE
21/02/2019 15:24 CET

Polizei: Hund wird misshandelt und in Graben geworfen – so geht es dem Tier

Sogar das Maul wurde dem Dackel zugeklebt.

  • Ein Polizist hat vergangene Woche einen gefesselten Hund in einem Graben gefunden.
  • Auf Facebook startete er einen Aufruf, um den Besitzer ausfindig zu machen. 
  • Im Video oben seht ihr einen ebenso schlimmen Vorfall: Hund im Rollstuhl aus Graben vor grausamem Tod gerettet – so geht es dem Tier heute.

Es ist ein Fall von Tierquälerei, der sprachlos macht. Ein Polizist aus Jefferson County im US-Bundesstaat Missouri hat vergangene Woche einen Hund in einem Graben an einer Autobahn entdeckt. 

Der Dackel konnte weder bellen noch sich selbst befreien. Denn: Seine Beine und das Maul waren zugeklebt.

Der Beamte nahm ihn mit und postete das Geschehen auf der Facebookseite des Polizei-Präsidiums. Den Dackel taufte er auf den Namen Jimmy.

Täter gesteht die Gräueltat

Jimmy war in einem miserablen Zustand. Tierärzte stellten wenig später fest, dass der Hund über zwölf Stunden bei eisiger Kälte in dem Graben gelegen haben muss – ohne eine Möglichkeit sich zu befreien. 

Polizisten fanden bei ihren Untersuchungen DNA-Spuren des Täters auf dem Klebeband. Mithilfe der Fingerabdrücke konnte der Täter ausfindig gemacht werden. Sie nahem daraufhin den 39-jährige Paul G. aus Missouri fest.

Er gab zu, Jimmy aus seinem Auto geworfen zu haben, nachdem er ihn mit Klebeband gefesselt hatte – das alles ohne einen triftigen Grund. 

So geht es dem Hund heute

Mitarbeiter einer Tierklinik kümmerten sich aufopferungsvoll um Jimmy, wie auf der Facebookseite der Polizei von Jefferson County zu sehen ist. Er scheint wieder glücklich zu sein, spielt und lässt sich streicheln.  

Nach mehreren Tagen der Suche konnte die Polizei auch die Besitzerin des Dackels ausfindig machen. Jimmy heißt eigentlich Flick und ist nun wieder zu Hause bei seiner Familie. 

Wie der Hund in die Hände des Täters kam, ist unklar. 

(chr)