LIFE
14/11/2018 12:17 CET | Aktualisiert 14/11/2018 14:24 CET

Hund wartet jeden Tag auf Besitzerin an dem Ort, an dem sie vor 85 Tagen starb

“Ich weine. Das ist so bewegend!”

Facebook / PearVideo
Der Hund wird jeden Tag auf der Straße gesehen. 
  • Ein Hund steht seit knapp drei Monaten täglich an der selben Straßenseite.
  • Der Grund: Seine Besitzerin ist dort ums Leben gekommen.

Die Geschichte dieses Hundes berührt Millionen Menschen. Vor wenigen Tagen tauchte ein Video des Tieres auf, das seit nun bereits 12 Wochen jeden Tag an der selben Stelle einer befahrenen Straße in der chinesischen Stadt Hohhot herumläuft.

► Der traurige Grund: Seine Besitzerin verstarb am 21. August genau an dieser Stelle bei einem Verkehrsunfall.

Das berichtete unter anderem die englische Zeitung “Daily Mail”.

“Er ist immer da, egal ob es regnet oder die Sonne scheint”

Seitdem sitze das Tier jeden Tag am Straßenrand. Ein Taxifahrer sagte der Zeitung “China News”: “Es sind bald drei Monate vergangen. Der Hund ist immer da, egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Es ist so berührend.” 

Der Mann erzählte weiter, dass der Hund sehr scheu sei. Immer wieder würden Menschen versuchen ihn zu füttern, aber das Tier renne stets vor ihnen weg.

Sobald sich die Menschen wieder entfernen, würde der Hund aber an die Unfallstelle zurückkehren. 

Mehr zum Thema:Mann muss Blindenhund weggeben, weil Nachbar ihn verpetzt hat

Millionen Menschen sehen Video des Hundes

Über sechs Millionen Menschen haben sich das Video des Hundes auf verschiedenen sozialen Medien angesehen, hieß es im Bericht der “Daily Mail”.

Tausende waren berührt von der Geschichte des Hundes, manche machten sich aber auch Sorgen um die Sicherheit des Tieres. 

“Es ist gefährlich für den Hund, dass er die ganze Zeit auf der Straße herumrennt”, schrieb einer. “Ich hoffe, dass jemand dem Hund ein neues zu Hause schenken wird.”

Ein anderer kommentierte: “Ich weine. Das ist so bewegend!”

Laut Medienberichten soll sich nun die Charity-Organisation “Blue Hada” um das Tier kümmern. Die Mitarbeiter versuchen offenbar, zunächst die Angehörigen der verstorbenen Besitzerin ausfindig zu machen.

(nmi)