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05/01/2019 11:30 CET

Hund mussten Augen entfernt werden - so tapfer führt er jetzt sein Leben

Miyoshi ist wie jeder andere Hund – eigentlich.

Caters
  • Der Hündin Miyoshi mussten bei Operationen beide Augen entfernt werden. 
  • Das hält sie aber nicht davon ab, ein erfülltes Leben zu führen.

Miyoshi hat es nicht leicht. Die zweijährige Hündin musste schwere Augenoperationen über sich ergehen lassen. Sie litt unter einem angeborenen Glaukom und einer Autoimmunkrankheit, die ihre Netzhaut zerstörte.

Während der Operationen mussten der Hündin schließlich beide Augen entfernt werden. Sie soll unter schrecklichen Angstzuständen gelitten haben und wurde schließlich zur Adoption freigegeben, wie die britische Tageszeitung “Daily Mail” berichtet.

Im Tierheim in Michigan, USA, entdeckten sie Tyler Keith and Abby Richardson – und verliebten sich sofort in die Hündin. Dem Mitte-20-jährigen Pärchen war klar: Miyoshi sollte von nun an bei ihm leben.

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Die Hündin ist laut dem Pärchen heute extrem glücklich und verhält sich fast wie jeder andere Hund. “Sie ist einfach nur froh, dass ihre Augen jetzt nicht mehr so weh tun”, sagte die Besitzerin der Zeitung.

Denn schon vor ihren Operationen war die Hündin aufgrund ihrer Krankheiten blind, litt ständig unter Schmerzen. Ohne die Augen gehe es ihr nun besser. Sie sei fröhlich und habe einen ausgeprägten Beschützerinstinkt.

Die Besitzer würden vielleicht nicht einmal mehr merken, dass Miyoshi ein bisschen anders ist – wären da nicht die anderen Menschen. 

“Die Leute sind oft geschockt und sagen wie komisch es sei, dass sie keine Augen habe”, sagten sie der Zeitung.

Die Hündin wurde zweimal im Stich gelassen

Viele hätten auch Mitleid. Dann erzählen die Besitzer, wie glücklich und zufrieden Miyoshi sei. Die Hündin hat gelernt, sich auf ihre anderen Sinne zu verlassen. Wenn Fremde ums Haus herumgehen, drehe sie sich sofort um. Die Besitzer helfen ihr, sich im Haus zurechtzufinden, indem sie selten die Möbel umstellen oder etwas anderes verändern.

Und noch eine andere Sache müssen sie beachten: “Wenn Miyoshi nach dem Schlafen aufwacht, denkt sie zunächst immer, sie sei alleine und bekommt Angst. Dann sprechen wir sofort mit ihr.” 

Die Angst rührt wahrscheinlich daher, dass die Hündin schon zweimal in ihrem Leben ausgesetzt wurde – und das blind und mit Schmerzen.

Jetzt hat sie zwar gar keine Augen mehr, dafür aber eine Familie – und ist damit offensichtlich so glücklich, wie ein Hund nur sein kann.

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