LIFE
06/02/2019 13:15 CET | Aktualisiert 06/02/2019 13:23 CET

Hund im Rollstuhl aus Graben vor grausamem Tod gerettet – so geht es dem Tier heute

"Wie können Menschen so grausam sein?"

  • Tierschützer haben in einem Graben einen hilflosen Hund entdeckt.
  • Als sie näher kamen, sahen sie, dass der Hund in einem Rollstuhl sitzt.
  • Im Video oben seht ihr, wie es dem Tier heute geht.

Vergangene Woche haben Tierschützer im US-Bundesstaat Ohio einen hilflosen Hund entdeckt. Seine Besitzer hatten den Hund, der in einem Rollstuhl sitzt, in einem Graben zum Sterben ausgesetzt.

Der Hund, der auf den Namen Bear hört, leidet an der sogenannten degenerativen Myelopathie (DM)einer Krankheit, die das Knochenmark angreift. Das führt zu Bewegungsstörungen in den Hinterbeinen, weshalb das Tier auf einen Rollstuhl angewiesen ist. 

Die Tierschützer von Trina & Friends K-9 Rescue brachten Bear in eine Tierklinik.

Dort wurde festgestellt, das Bear gechipt ist. Daraufhin wurden seine Besitzer kontaktiert. Diese machten den Tierschützern aber deutlich, dass sie den Hund nicht zurück haben wollten.

Tierschützerin: “Wie können Menschen so grausam sein?

Die Gründerin der Tierschutzorganisation, Karina Rosito, schrieb dazu auf Facebook:

“Jeder Hund verdient ein glückliches Zuhause, aber vor allem die mit besonderen Bedürfnissen. Trina ist mein Hund und der Name hinter meiner Tierschutzorganisiation. Sie hat DM und ich bin nur zu gut mit der Krankheit vertraut. Bear wurde zurückgelassen, um zu sterben. Wie können Menschen so grausam sein?”

Wie die Organisation außerdem auf Facebook mitteilte, hat Bear inzwischen ein neues Zuhause gefunden: Am vergangenen Montag verließ das Tier den US-Bundesstaat Ohio, um im über 1000 Kilometer entfernten US-Bundesstaat New Hampshire sein neues Leben zu beginnen.

(nmi)