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08/07/2018 13:48 CEST | Aktualisiert 08/07/2018 17:58 CEST

Thailand: Vier Jungen gerettet, Rettungen bis Sonntag unterbrochen

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Im Video oben seht ihr die neuesten Aufnahmen vor Ort.

► In Thailand ist die Rettung der eingeschlossenen Jugend-Fußballer in vollem Gange. Am Sonntag begannen Taucher mit der Rettungsaktion für die seit 23. Juni in der Höhle eingeschlossenen zwölf Jugendlichen und ihren Betreuer.

Laut lokalen Medienberichten und der Nachrichtenagentur Reuters sollen bereits sechs Jungen gerettet worden sein. Das habe ein Sprecher vor Ort bestätigt. 

► Der Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn bestätigte bisher nur die Rettung von vier Jungen. Sie seien nun im Krankenhaus und in ärztlicher Behandlung. Die Rettung werde in 10 bis 20 Stunden fortgesetzt. 

► Ein Helikopter ist laut örtlichen Helfern bereits auf dem Weg, um die Jungen zum Krankenhaus von Chiang Rai zu bringen. Mindestens zwei Jungen sollen laut Quellen vor Ort bereits im Krankenhaus sein.

Die Retter untersuchten derzeit außerdem den Gesundheitszustand von weiteren Jungen - diese seien in der Nähe des Höhlenausgangs.

► Die Jungen sind geschwächt, nach Tagen ohne Kontakt zur Außenwelt wurden sie zuletzt von Tauchern mit dem Nötigsten versorgt.

HuffPost

Zum Hintergrund:

  • Damit lief die Rettungsaktion allem Anschein nach besser und schneller als erwartet. In einer offiziellen Mitteilung der thailändischen Behörden kurz vor Bekanntwerden der ersten Rettungsberichte hatte es noch geheißen, es sei nicht absehbar, wann die ersten der zwölf Jungen die Höhle verlassen könnten.
  • Sinkende Wasserstände in der teilweise überfluteten Höhle könnten die Rettungsmission beschleunigt haben. Taucher hatten sich am Sonntagmorgen auf den Weg zu den eingeschlossenen Jugendlichen gemacht. Ursprünglich geplant war, dass jeweils zwei Taucher einen der Jungen nach draußen bringen sollten.

Zehn der Taucher hätten sich direkt auf den Weg zu den Eingeschlossenen gemacht, andere unterstützten die Rettungsmission auf Teilen der mehrere Kilometer langen Strecke.

Sky News
Bilder der

Die Rettungsaktion ist äußerst gefährlich: Ein Taucher kam am Freitag bereits um sein Leben. Selbst die professionellen Taucher benötigten fünf bis sechs Stunden, um von der Gruppe zum Ausgang zu gelangen.