LIFESTYLE
11/04/2018 18:26 CEST | Aktualisiert 11/04/2018 19:11 CEST

Frau ging als Gast auf eine Hochzeit – kurz darauf rannte sie davon

Sie teilte sich mit der Braut zu Unizeiten ein Zimmer.

  • Eine US-Amerikanerin war bei der Hochzeit ihrer ehemaligen Mitbewohnerin eingeladen
  • Doch schnell stellte sie fest, dass sie nicht als Gast, sondern als Bedienstete teilnehmen sollte
  • Warum eine andere Frau auf einer Hochzeit ganz und gar nicht erwünscht war, seht ihr im Video oben

Die Hochzeit soll ja der schönste Tag im Leben eines Paares sein. Doch dass er das auch für die Gäste wird, gehört nicht zu den Aufgaben der Brautleute

Der Hochzeitstag kann für Gäste sogar zum regelrechten Albtraum werden, wie die Geschichte der US-Amerikanerin Emeleigh Cormack zeigt. 

Sie sei bei der Hochzeit einer ehemaligen Kommilitonin und Mitbewohnerin eingeladen gewesen, schreibt die Autorin aus Boston auf dem Portal “Quora”. Sie sei keine Brautjungfer gewesen, aber ein “spezieller Gast” und wurde deshalb schon einen Tag vorher in das Haus der Braut eingeladen. Doch schnell sollte sich herausstellen, dass “spezieller Gast” offenbar nur ein anderes Wort für “Bediensteter” war.

Die Mutter der Braut habe sie und eine andere Ex-Kommilitonin von der ersten Minute, als sie das Haus betreten hätten, aufgefordert, bestimmte Aufgaben zu erledigen, schreibt Cormack. Anfangs nur Kleinigkeiten wie Pizza abholen oder den Tisch decken  – “aber dennoch Dinge, die man Gäste normalerweise nicht fragt”.

“Doch es wird noch schlimmer”

Am nächsten Morgen sei die Brautmutter dann in ihr Zimmer gekommen und habe ihr den Auftrag gegeben, die Braut – Cormack nennt sie Amanda – zu finden. Denn die hatte offenbar die Nacht weder allein noch bei ihrem Verlobten, sondern mit ihrem Liebhaber verbracht.

“Könnt ihr euch vorstellen, wie unangenehm diese Situation war?”, schreibt Cormack. “Doch es wird noch schlimmer.”

Am Tag der Hochzeit habe sie dann unter anderem Frühstück, Haarnadeln, Haarspray und Schuhe besorgen sollen. Anschließend habe sie die Braut sowie alle Brautjungfern von Kopf bis Fuß stylen müssen, schreibt Cormack. Die andere Kommilitonin sollte währenddessen das Brautkleid bügeln. 

“In diesem Moment haben wir festgestellt, dass wir nicht als Gäste sondern als Diener eingeladen worden waren”, schreibt Cormack.

Die Freundinnen haben nie wieder mit der Braut gesprochen

Nachdem sie das Styling-Chaos beseitig hatten, sei sie zu spät zum Empfang gekommen. Das Essen war schon serviert worden. Doch Feierabend hatten Cormack und ihre Studienfreundin noch lange nicht. Denn die Brautmutter hielt schon die nächste Aufgabe für die beiden bereit: Geschirrspülen

“Ich war schockiert”, schreibt Cormack. Auch davon, was ihre Freundin dann tat. Denn der reichte es dann offenbar. Sie habe einen Teller genommen und ihn auf den Boden geworfen. 

Und dann machten die beiden Frauen das einzige, was sie tun konnten, um den Abend noch zu retten: Sie gingen. “Wir verließen das Fest, gingen zu McDonald’s und haben nie wieder mit Amanda gesprochen.”

(cho)